Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Christine Straßer zum Gedenken an NS-Gräuel
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Holocaust, die ihre Geschichte schildern können. Damit die Erinnerung
an das, was die Opfer des NS-Terrors durchmachen mussten, lebendig
bleibt, ist es wichtig, jetzt aktiv zu sein. Es gilt die Erinnerungen
zu sichern für die Zeit, in der diese Menschen nicht mehr am Leben
sein werden. Noch können wir aus erster Hand erfahren, was es heißt,
gehasst, gequält, gedemütigt und geschunden zu werden, nur weil einem
Regime Herkunft, sexuelle Orientierung, Glaube oder politische
Gesinnung verhasst sind. Das Grauen vermittelt sich am
eindringlichsten durch die Schilderungen der Überlebenden. Für das
Band zwischen Ereignissen und der Erinnerung sind Menschen, die davon
berichten können, unersetzlich. Dem tragen Konzepte für Gedenkorte
Rechnung. Aussagen der Opfer werden dokumentiert, um sie für die
Nachwelt zu erhalten.
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Datum: 22.01.2016 - 21:27 Uhr
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