Klima-Crash-Kanzlerin Merkel

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(pressrelations) - FDP-Klientel und den Banken Milliarden in den Rachen werfen, und dann so tun, als wäre für globalen Klimaschutz das Geld besonders knapp. Was sich die Bundeskanzlerin gerade in Brüssel leistet, ist ein Faustschlag gegen den UN-Klimaschutz-Verhandlungsprozess.", kommentiert Eva Bulling-Schröter das Ausbleiben eines konkreten Angebotes für Klimaschutz-Finanzhilfen an die Entwicklungsländer beim EU-Gipfel. Die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Angela Merkel hat sich in Brüssel an die Spitze derjenigen in der EU gesetzt, die meinen, mit den Entwicklungs- und Schwellenländern Poker spielen zu können. So sollen die Preise gedrückt werden, die der Norden an den Süden - dem großen Verlierer des Klimawandels - für Technologietransfer und Anpassungsmaßnahmen zu zahlen hat. Diese arrogante Haltung droht, den Kopenhagen-Prozess zum Scheitern zu bringen. Schließlich bleiben bis zum UN-Klimagipfel gerade einmal fünf Wochen. Die Bundeskanzlerin wird dies wesentlich zu verantworten haben."


F.d.R. Beate Figgener

Pressesprecher
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Datum: 31.10.2009 - 01:18 Uhr
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