Westfalenpost: Zu Lasten derÄlteren
Von Wilfried Goebels
ID: 1338523
Leute an: Jobs, Universitäten, kulturelle und gastronomische Angebote
locken in die Metropolen - und treiben die Preise hoch. Den
Verdrängungswettbewerb um billigen Wohnraum können Ältere mit
sinkenden Renten meist nicht gewinnen. Ein Teil der Generation 65
plus wandert ab in die Umlandgemeinden. Noch spielt die zunehmende
Stadtflucht finanzschwacher Senioren in der Gesamtstatistik der
Großstädte nicht die ganz große Rolle. Für Senioren, die ihren
Lebensabend im gewohnten Umfeld verbringen wollten, werden die
Mietpreissteigerungen aber beim Eintritt in die Rente zur
Existenzfrage. Schon heute haben die Hälfte der Einwohner von Köln,
Düsseldorf und Bonn Anspruch auf eine geförderte Wohnung - nur fehlt
es an allen Ecken und Enden an billigem Wohnraum. Dabei sind Bürger
gerade im Alter auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Kurze Wege zu
Arzt und Apotheke und ein guter öffentlicher Nahverkehr sind
unverzichtbar, wenn Senioren lange in der alten Wohnung leben wollen.
Wenn aber immer mehr Senioren aus Kostengründen in Umlandgemeinden
abwandern, müssen diese Kommunen den Neubürgern auch eine
ausreichende medizinische Betreuung anbieten. Das ist derzeit
allerdings längst nicht überall gewährleistet. Mit der aktuellen
Zuwanderung wächst der Druck auf den Wohnungsmarkt in den
Ballungszentren. Bund und Land wollen die Mittel für den sozialen
Wohnungsbau deutlich aufstocken. Ob die Verdrängung der Senioren aus
den teuren Großstädten gestoppt werden kann, ist offen.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.03.2016 - 21:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1338523
Anzahl Zeichen: 1816
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 321 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Zu Lasten derÄlteren
Von Wilfried Goebels"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Schwäbische Zeitung: Erdogan lacht nicht ...
Fast zwei Wochen hat es gedauert, bis die Mitarbeiter des türkischen Präsidenten diesen auf eine zwei Wochen alte deutsche Fernsehsendung aufmerksam gemacht haben. Darin wird in einem hübschen Lied Recep Tayyip Erdogan für sein diktatorisches Gebaren, seinen Krieg gegen die Kurden, sein Frau
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Minijobs ...
Leiharbeit, Ein-Euro-Jobs oder Minijobs: Für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) sind und bleiben diese Arbeitsmarktinstrumente aus der Ära von SPD-Kanzler Gerhard Schröder Teufelszeug. Dabei können sie für Arbeitnehmer und Arbeitgeber von Nutzen sein. Klar muss auch sein: Arbeitsgesetze
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu dem Thema Wölfe in Nordrhein-Westfalen ...
Naturromantik und Panikmache sind die falschen Antworten auf die Herausforderungen, die mit einer dauerhaften Rückkehr des Wolfes nach NRW verbunden wären. Jahrhundertelang wurden Wölfe dämonisiert und schließlich ausgerottet. Das darf nicht wieder passieren. In der Regel muss der Wolf den
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Umgang mit Erdogan ...
Die Kanzlerin mit einer Hakenkreuz-Armbinde und der Finanzminister in SS-Uniform: Solche Darstellungen mussten sich Angela Merkel und Wolfgang Schäuble auf dem Höhepunkt der Eurokrise von griechischen Medien gefallen lassen. Sie nahmen es zumindest nach außen gelassen hin. Ganz anders der




