Elektroauto-Ziel der Bundesregierung "komplett illusorisch" / Erich Sixtüber "opportunistische Autovermieter" und über die Jagd nach Rekorden
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hält die von der Bundesregierung geforderte Zahl von einer Million
Elektroautos in Deutschland bis zum Jahr 2020 für "komplett
illusorisch". Das sagte Sixt dem Hamburger Wirtschaftsmagazin Bilanz
in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Bis diese Anzahl an
Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sei, sagte Sixt, werde
es noch lange dauern - "sofern sich der Elektroantrieb überhaupt
durchsetzt". Sollte dies "eines fernen Tages wider Erwarten" der Fall
sein, werde sein Unternehmen aber auch Elektroautos anbieten:
"Autovermieter verhalten sich opportunistisch. Wir bieten jene
Modelle und Antriebe an, die die Kunden nachfragen", sagte Sixt
gegenüber BILANZ. Die Entwicklung des selbstfahrenden Autos
bezeichnete Sixt als "gut für uns, denn das Mobilitätsbedürfnis der
Kunden wird dadurch ja nicht geringer". Allerdings glaube er auch
hier, "dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bevor das autonome
Fahren in großem Stil Wirklichkeit wird".
Sixts Firma hatte Mitte März mit 1,94 Milliarden Euro einen
Rekordumsatz vermeldet, von Rente will der 71-Jährige jedoch nichts
wissen: "Ein Unternehmer geht nicht in den Ruhestand, weil er ein
bestimmtes Alter erreicht hat. Er möchte sein Unternehmen in jedem
Alter weiter voranbringen." Ein Rekordjahr zu verzeichnen, sagte
Sixt, bereite ihm größere Freude, "als dies jede
Freizeitbeschäftigung könnte".
Pressekontakt:
Redaktion BILANZ
Stephan Knieps
Tel.: 040 347-23430
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Datum: 31.03.2016 - 12:15 Uhr
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