neues deutschland: Russischer Wissenschaftler: Westen und beachtlicher Teil der Elite wollen Putin stürzen, doch Bevölkerung fürchtet ukrainisches Szenario
ID: 1344545
mit den USA und der EU zu finden. "Doch die in Russland getroffenen
Entscheidungen gefallen den USA und der EU nicht. Man versucht, Putin
zu stürzen, obwohl er eine neoliberale Poilitik umsetzt", erklärt der
russische Wissenschaftler Wassili Koltaschow. Auch ein "beachtlicher
Teil der herrschenden Elite" wolle Putin absetzen, sagt der Leiter
des Zentrums für wirtschaftliche Forschungen im Moskauer Institut für
Globalisierung und soziale Bewegungen (IGSO) im Interview mit der in
Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland"
(Donnerstagausgabe). "Doch die arbeitende Bevölkerung versteht, dass
Russland bei seinem Sturz ein ukrainisches Szenario droht", stellt
Koltaschow fest. "Unter Putin ist das Lebensniveau in Russland stark
gestiegen. Millionen Menschen konnten die in der Jelzin-Zeit erlebte
furchtbare Armut hinter sich lassen."
Für die Duma-Wahlen am 18. September 2016 schließt Koltaschow
nicht aus, dass Mitglieder und Abgeordnete der Partei "Einiges
Russland" des Ministerpräsidenten Dmitri Medwedjew, dessen Kabinett
gescheitert sei, "einen Aufstand machen und ein aufständisches
Parlament gewählt wird". Koltaschow bezeichnet den Kremlchef als "die
zentrale Figur eines schwierigen Systems von Kompromissen in der
Elite und zwischen den Klassen" in Russland.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.04.2016 - 05:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1344545
Anzahl Zeichen: 1630
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 540 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Russischer Wissenschaftler: Westen und beachtlicher Teil der Elite wollen Putin stürzen, doch Bevölkerung fürchtet ukrainisches Szenario"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
neues deutschland: Europaabgeordneter De Masi: Harte Sanktionen nach "Panama Papers" ...
In der Debatte über Folgen aus den "Panama Papers" hält der Europaabgeordnete Fabio De Masi Reaktionen der Bundesregierung für heuchlerisch. Deutschland schütze - gemeinsam mit der EU - "die Banken, die Reichen, die Mächtigen und (andere) Kriminelle", so der LINKE-Politik
neues deutschland: Glyphosat: Mehr Zeit für Ackergift ...
Die Hersteller des umstrittenen Unkrautvernichters können aufatmen. Sie müssen nicht mehr allein auf die EU-Kommission zählen. Auch eine Mehrheit des Europaparlaments hat sich allen Debatten zum Trotz für eine Neuzulassung des Wirkstoffs Glyphosat ausgesprochen. Mit Einschränkungen, sicher.
SWR UniTalk: Anne Will kritisiert Merkel im Fall Böhmermann / "Es ist zur Affäre geworden durch das Zutun der Kanzlerin" ...
Mainz - ARD-Talkshow-Moderatorin Anne Will hat Kanzlerin Angela Merkel im Fall Böhmermann kritisiert. Merkels Äußerung gegenüber der türkischen Regierung zum Erdogan-Schmähgedicht von ZDF-Satiriker Jan Böhmermann "ist ein Fehler gewesen", sagte Anne Will im "SWR UniTalk"
Jung: Wahlen in Syrien sind weder frei noch fair ...
Zweite Runde der Genfer Syrien-Gespräche beginnt In Syrien finden am heutigen Mittwoch Parlamentswahlen statt. Zugleich beginnt die zweite Runde der innersyrischen Verhandlungen in Genf. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung: "




