NOZ: NOZ: Für Roger Federer sind Fotos seiner Kinder bei Facebook tabu
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Facebook tabu
Dennoch hat der Tennisstar seine Zurückhaltung bei sozialen Medien
aufgegeben - Schweizer hatte nie Idole - Riesenrespekt vor
Eiskunstläufern
Osnabrück. Tennisstar Roger Federer zieht bei der Nutzung sozialer
Medien klare Grenzen: "Für mich ist es tabu, Bilder von meinen
Kindern oder meiner Frau zu posten", sagte der Schweizer der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Da er viel bei seiner Familie sei,
gelte für seine Nutzungsweise ohnehin, dass er "nicht jeden Tag etwas
machen muss oder jede Woche so und so viel." Dennoch hat der
34-Jährige seine anfängliche Zurückhaltung bei Kanälen wie Facebook
und Instagram inzwischen abgelegt: "Ich glaube, man muss die sozialen
Medien so nutzen, wie es für einen stimmt, ohne dass es einen
einnimmt. Sie haben sehr positive Aspekte, wenn es darum geht, zu
informieren oder Informationen zu bekommen." Grundsätzlich böten
soziale Medien "eine Möglichkeit, mit meinen Fans zu kommunizieren,
was früher ja undenkbar war." Dem Schweizer ist dabei ein
authentisches Auftreten "extrem wichtig". Wie viel Wert Federer auf
Authentizität legt, äußert sich auch bei der Frage nach Menschen, die
ihn inspirieren. "Ich hatte nie so richtige Idole und wollte nie
jemand anders werden. Ich wollte immer ich selber bleiben. Aber ich
wollte auch mal so eine Karriere haben wie die Besten. Das war völlig
weit weg. Aber dann bin ich immer weiter gekommen, bin immer näher
herangerückt an diese Michael Schumachers, Tiger Woods und Valentino
Rossis. Von ihrer Dominanz über lange Jahre habe ich mich inspirieren
lassen." Zuletzt waren es aber die Leistungen weniger bekannter
Sportler, die dem Tennisstar imponiert haben: "Vor Kurzem habe ich
die Eiskunstlauf-WM geschaut. Da lief es mir kalt den Rücken runter,
weil ich nicht glauben konnte, was diese Leute aufs Eis bringen", so
Federer. "Ich weiß nicht, wie sie es schaffen, diese Sprünge auf den
Kufen zu machen und sich wieder abzufangen. Das ist alles so elegant.
Das ist der Hammer." Federer glaubt, dass sich Sportler letztlich
gegenseitig inspirierten. "Das heißt nicht, zu jemandem hoch zu
schauen, sondern zu bewundern, was andere Leute machen. Aber ich höre
es gerne, wenn ich diese Person bin. Es schmeichelt mir, dass ich so
einen Stellenwert im Leben von anderen habe."
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Datum: 14.05.2016 - 07:00 Uhr
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