Kopenhagener Klimagipfel darf nicht unverbindlich enden

Kopenhagener Klimagipfel darf nicht unverbindlich enden

ID: 136665

Kopenhagener Klimagipfel darf nicht unverbindlich enden



(pressrelations) - >"Politische, und damit rechtlich unverbindliche Vereinbarungen gibt's im Klimaschutz schon zur Genüge. Was endlich her muss, sind verbindliche Verpflichtungen." entgegnet Eva Bulling-Schröter Bundesumweltminister Röttgen, der äußerte, der Klimagipfel würde bereits ein Erfolg sein, wenn am Ende das Ziel formuliert wäre, irgendwann eine politische Vereinbarung von Kopenhagen 2010 in ein rechtlich verbindliches Übereinkommen zu überführen. Die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Der Klimagipfel in Kopenhagen ist kein Erfolg, wie Röttgen meint, sondern im Gegenteil ein klarer Misserfolg, wenn dort wieder nur ein politisches Ziel formuliert wird. Denn ein solches gibt es bereits durch die Bali Road Map in Verbindung mit dem Mandat von Poznan. Ein juristisch nicht bindendes Abkommen als Ergebnis von Kopenhagen wäre ein Schlag ins Gesicht der Staaten, die bereits heute unter dem Klimawandel leiden.
Im Übrigen hat Deutschland zum voraussichtlichen Scheitern des UN-Klimagipfels mit beigetragen: Bundeskanzlerin Merkel hat sich offensichtlich verzockt, als sie beim letzten EU-Gipfel dafür sorgte, dass es vor Kopenhagen von der EU keine konkreten Finanzzusagen an die Entwicklungsländer für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen geben wird. Kein Wunder, dass diese Länder nun ebenfalls auf stur stellen. Die Devise ,wer sich zuerst bewegt, verliert', taugt vielleicht zum Pokern. Nicht aber dazu, ein kollektives Handeln der Weltgemeinschaft zu organisieren."


F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Studie falsch zitiert: DIW Berlin widerspricht Pressebericht Gratis Homepage für Ihr Unternehmen bei www.energieportal24.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 17.11.2009 - 00:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 136665
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 257 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kopenhagener Klimagipfel darf nicht unverbindlich enden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Demokratiefeindliche Praxis der Bundesregierung endlich vom Tisch ...
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von

Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti

EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer


Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag


Studie falsch zitiert: DIW Berlin widerspricht Pressebericht ...
> Das DIW Berlin hat Presseberichten widersprochen, wonach laut einer DIW-Studie das Erbeuerbare-Energien-Gesetz angeblich nur einen geringen Klimanutzen habe. "Das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist ein äußerst wirksames Instrument zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbare

Energiemanagement für moderne Stromnetze ...
> Dezentrale Erzeugungsanlagen gewinnen an Bedeutung. Damit steigt die Komplexität moderner Stromnetze. Das Fraunhofer ISE in Freiburg koordiniert ein Projekt, in dem ein innovatives Energiemanagement- und Kommunikationssystem dezentrale Erzeuger und Lasten aus dem gewerblichen und privaten B

Keine weitere Verzögerungstaktik bei Klimaverhandlungen hinnehmbar ...
> Berlin Anlässlich der am Wochenende angekündigten Verschiebung der Entscheidungen über einen neuen Weltklimavertrag durch den dänischen Premierminister Lars Løkke Rasmussen erklärte NABU-Präsident Olaf Tschimpke: "Nach zwei Jahren internationaler Verhandlungen brauchen wir i

Neuer Greenpeace-Chef ruft Regierungen zu Klimaschutz auf Afrikanischer Menschenrechtsaktivist Kumi Naidoo löst Gerd Leipold ab ...
(ddp direct) Hamburg, 16. 11. 2009 - Der neue Geschäftsführer von Greenpeace International, der südafrikanische Menschenrechtsaktivist Dr. Kumi Naidoo, hat in Johannesburg alle Staats- und Regierungschefs aufgefordert, im Dezember zum UN-Klimagipfel nach Kopenhagen zu reisen. Dort sollen sie sich


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z