Kopenhagener Klimagipfel darf nicht unverbindlich enden
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Kopenhagener Klimagipfel darf nicht unverbindlich enden
"Der Klimagipfel in Kopenhagen ist kein Erfolg, wie Röttgen meint, sondern im Gegenteil ein klarer Misserfolg, wenn dort wieder nur ein politisches Ziel formuliert wird. Denn ein solches gibt es bereits durch die Bali Road Map in Verbindung mit dem Mandat von Poznan. Ein juristisch nicht bindendes Abkommen als Ergebnis von Kopenhagen wäre ein Schlag ins Gesicht der Staaten, die bereits heute unter dem Klimawandel leiden.
Im Übrigen hat Deutschland zum voraussichtlichen Scheitern des UN-Klimagipfels mit beigetragen: Bundeskanzlerin Merkel hat sich offensichtlich verzockt, als sie beim letzten EU-Gipfel dafür sorgte, dass es vor Kopenhagen von der EU keine konkreten Finanzzusagen an die Entwicklungsländer für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen geben wird. Kein Wunder, dass diese Länder nun ebenfalls auf stur stellen. Die Devise ,wer sich zuerst bewegt, verliert', taugt vielleicht zum Pokern. Nicht aber dazu, ein kollektives Handeln der Weltgemeinschaft zu organisieren."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 17.11.2009 - 00:35 Uhr
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