Aiwanger/FREIE WÄHLER kritisiert Bundesregierung: Atom-Endlagersuche um Jahrzehnte verzögert
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Suche nach Endlagern für Atommüll um Jahrzehnte nach hinten. Sollte
ursprünglich bis zum Jahr 2031 feststehen, wo der Atommüll
untergebracht werden soll, lautet das neue Datum wohl 2058,
kritisiert der Fraktionsvorsitzende der FREIEN WÄHLER im Bayerischen
Landtag, Hubert Aiwanger: "Wohlgemerkt würde zu diesem Datum erst
verkündet, wo denn der Endlagerstandort entstehen soll. Und dann
beginnt erst noch das politische Tauziehen und der Bau, was erneut
Jahrzehnte dauern wird."
Aiwanger bezeichnet diese Entwicklung als "Desaster für die
bayerischen Zwischenlagerstandorte". Diese würden nun "de facto
Endlager" und die Standortregionen müssten "voraussichtlich bis zum
Ende dieses Jahrhunderts mit der atomaren Hinterlassenschaft und der
Gefahr vor Ort leben".
Deshalb wirft Aiwanger Bundesregierung und Bayerischer
Staatsregierung vor, mit ihrer Atompolitik der letzten Jahrzehnte
einen "energie- und umweltpolitischen Super-GAU angerichtet" zu
haben. "Bayern benötigt jetzt ein Konzept zur Schadensbegrenzung in
den Standortregionen der Zwischenlager Landshut, Grafenrheinfeld und
Gundremmingen", so der FREIE WÄHLER-Vorsitzende.
Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION
im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 - 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
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Datum: 17.06.2016 - 14:21 Uhr
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