WAZ: Selbstbedienung bekämpfen
- Kommentar von Tobias Blasius zu Sparkassen
ID: 1373710
Geduld gehabt. Seit Jahren wird Selbstverständliches eingefordert:
Das öffentlich-rechtliche System soll darlegen, nach welchen
Kriterien Sparkassen-Vorstände in NRW bezahlt werden. Doch
Beharrungskräfte und Selbstbedienungsmentalität erwiesen sich bislang
als stärker.
Die Offenlegungspflichten bei den aktiven Sparkassen-Gehältern
seit 2009 wurden nur schleppend umgesetzt. Die dringend gebotene
Reform der üppigen Pensionen erreichte nicht einmal
Ankündigungs-Charakter. Das gemischte Doppel aus "Verdienen wie ein
Privatbanker/abgesichert wie ein Beamter" ist eben zu lukrativ, um
ohne politischen Druck abgeschafft zu werden.
Rot-Grün wäre gut beraten, es nicht bei der Drohung zu belassen.
Warum soll eine Sparkasse einen Gutteil des erwirtschafteten Gewinns
aufwenden, um die Pensionen ihrer Vorstände zu bezahlen? Wenn
Landtagsabgeordnete für ihre Altersvorsorge einzahlen können, ist das
auch Vorständen zuzumuten. Und warum ein Sparkassendirektor doppelt
so viel verdient wie die Ministerpräsidentin, ist niemandem plausibel
zu machen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.06.2016 - 18:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1373710
Anzahl Zeichen: 1414
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 316 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Selbstbedienung bekämpfen
- Kommentar von Tobias Blasius zu Sparkassen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
neues deutschland: Rund 40.000 Teilnehmende im Bundesfreiwilligendienst ...
Der Bundesfreiwilligendienst hat mehr Teilnehmer als geplant. "Aktuell sind rund 40.000 BFD-Teilnehmende im Dienst", wie eine Sprecherin des Bundesfamilienministeriums am Montag gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" betonte. »Mit den zur Ver
Maximilian van Ackeren kommt zum VdR ...
Maximilian van Ackeren, seit 2013 Büroleiter des Landesvorsitzenden der CDU in Niedersachsen, David McAllister, wechselt zum 01.07.2016 von Hannover nach Berlin zum Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR). "Wir freuen uns sehr, mit Herr van Ackeren einen höchst kompetenten Ref
BDI: Selbstregulierung der Wirtschaft wirkt ...
- Anstrengungen der Unternehmen sehr erfolgreich - Spürbare Fortschritte brauchen Zeit - DAX30-Unternehmen veröffentlichen neuen Statusbericht "Die jahrelangen Anstrengungen der Unternehmen, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu steigern, waren sehr erfolgreich - sch
NOZ: NOZ: Krise in der Landwirtschaft: Bis zu 14.000 Bauern geben auf - Interview mit Bauernpräsident Rukwied ...
Krise in der Landwirtschaft: Bis zu 14.000 Bauern geben auf Bauernpräsident Rukwied sieht Beschleunigung des Strukturwandels - Hilfszusagen von Bundesregierung gefordert Osnabrück.- Bauernpräsident Joachim Rukwied rechnet damit, dass angesichts der Krise in der Landwirtschaft innerhalb




