Weiss: Integration fördern und fordern
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Am Donnerstag wird im Deutschen Bundestag das Integrationsgesetz
zur Abstimmung stehen. Vor diesem Hintergrund erklärt die
stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sabine
Weiss:
"Die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert die Integration
in die Gesellschaft. Deshalb steht im Mittelpunkt des
Integrationsgesetzes der in der Arbeitsmarktpolitik bewährte
Zweiklang von Fördern und Fordern.
Der schnellere Zugang zum Arbeitsmarkt soll durch Verbesserung
und Ausbau des Angebots an Integrations- und Sprachkursen gefördert
werden. Im Gegenzug wird von den zu uns kommenden Menschen gefordert,
die Angebote zu einer zügigen Integration auch anzunehmen. Den
Ausbildungsbetrieben und den jungen ausbildungswilligen Menschen
bieten wir Rechtssicherheit, weil für die gesamte Ausbildungsdauer
von drei Jahren die Aufenthaltsduldung gilt. Die Duldung verlängert
sich um zwei weitere Jahre, wenn nach erfolgreichem Berufsabschluss
beim Arbeitgeber weiter gearbeitet werden kann.
Mehr Chancen für eine erfolgreiche Eingliederung der Flüchtlinge
versprechen wir uns auch durch Wohnsitzauflagen für anerkannte
Flüchtlinge: gelingt uns eine bessere Verteilung von Flüchtlingen auf
viele Kommunen, werden auch die notwendigen Eingliederungsleistungen
auf viele Schultern verteilt.
Das Integrationsgesetz ist somit ein wichtiger Schritt bei der
Integration der zu uns gekommenen Flüchtlinge."
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Datum: 06.07.2016 - 16:20 Uhr
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