Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Besserer Schutz vor Stalkern"

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Besserer Schutz vor Stalkern"

ID: 1378320
(ots) - Laut einer Studie des Mannheimer
Zentralinstituts für seelische Gesundheit werden etwa zwölf Prozent
aller Deutschen mindestens einmal im Leben gestalkt. Nur ein bis zwei
Prozent aller angezeigten Fälle enden mit einer aus Sicht des Opfers
angemessenen Verurteilung. Das beharrliche Nachstellen wird viel zu
oft als Belästigung abgetan, Täter oder Täterin lediglich mit einer
Geldstrafe oder einem Näherungsverbot belegt. Vermutlich melden viele
Opfer ihre Erlebnisse deshalb erst gar nicht. 2008, ein Jahr nach
Aufnahme des Tatbestands »Nachstellung« ins Strafgesetzbuch, kamen
laut Polizeistatistik noch 29 273 Fälle zur Anzeige, 2015 waren
es nur 19 704. Die Dunkelziffer liegt nach Überzeugung von
Beratungsstellen weit höher. Deshalb und angesichts der großen
psychischen Belastung der Opfer ist eine Gesetzesänderung längst
überfällig. Es kann nicht sein, dass man erst Job oder Wohnort
wechseln muss, um zu beweisen, dass ein Stalker das eigene Leben
gravierend beeinträchtigt. Künftig soll es ausreichen, wenn sich das
Opfer gestalkt fühlt. Das könnte Betroffenen Mut machen.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Nato-Gipfel Badische Neueste Nachrichten: zu Rente
Kommentar von Rudi Wais
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.07.2016 - 21:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1378320
Anzahl Zeichen: 1370

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bielefeld



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 481 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Besserer Schutz vor Stalkern""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalen-Blatt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

WESTFALEN-BLATT - Till Brönner: "Nichts aus Corona gelernt" ...
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un

34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder

NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in


Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt


Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Nato-Gipfel ...
Etwa 10 000 Soldaten der Franzosen, Briten und Amerikaner gab es bis 1989 in West-Berlin, aber 400 000 russische und 150 000 DDR-Soldaten ringsum. Und dennoch fühlten sich die West-Berliner sicher. Denn es war klar, ein Angriff auf dieses eher symbolische Kontingent

Westfalenpost: Knut Pries zum Nato-Gipfel in Warschau: Ohne Balance in den Kalten Krieg? ...
Der Nato-Gipfel hat einen weiteren Schritt zu ausgebauter Wehrhaftigkeit an der Ostflanke des Bündnisses getan. Auch diesmal steht neben all den Beschlüssen über "robuste Kampfgruppen", "verstärkte Vorne-Präsenz" und "maßgeschneiderte Antworten" die Beteuerung

Westfalenpost: Martin Korte zur Gewalt in den USA: Zurück in die Barbarei ...
Er wollte nicht mehr verhandeln, deshalb schickte die Polizei einen Killer-Roboter los und sprengte den Attentäter von Dallas kurzerhand in die Luft. Auge um Auge, Zahn um Zahn - in den USA (und nicht nur dort) erodiert das, was wir uns unter einem Rechtsstaat vorstellen. Das Leben eines Mensch

Stuttgarter Nachrichten: zu EU-Reform: ...
Und so sinnen sie in der Bundesregierung, schon jetzt mehr den fernen Bundestagswahlkampf als die nahende Rettung der EU vor Augen. Nicht auszuschließen, dass sich die diffuse politische Unzufriedenheit auch in Deutschland an der Frage, wie man es in Berlin mit Brüssel hält, hochzieht. Dass


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z