neues deutschland: Beschäftigte des Botanischen Gartens in Berlin erstreiten Tarifverbesserung
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dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) hat sich bereits am
vergangenen Donnerstag auf einen Entgeld-Tarifvertrag für die
Angestellten des Botanischen Gartens geeinigt, die nicht nach dem
Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt werden. Die Tarifkommission
legt diese Einigung nun ihren Mitgliedern zur Abstimmung vor,
berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung »neues deutschland«
(Dienstausgabe). Das Ergebnis: Die Angestellten bekommen eine
Einmalzahlung von 700 Euro brutto. Zusätzlich werden ihre Löhne
deutlich erhöht.
So verdienen beispielsweise die Angestellten im Besucherservice
mit 8,50 Euro pro Stunde bisher am schlechtesten - nach TV-L
verdienen die Angestellten hier 14,26 Euro. Rückwirkend sollen die
Mitarbeiter nun ab 1. März 11,76 Euro verdienen, das entspricht 80
Prozent des TV-L. Der Lohn soll sich gemäß dem Tarifvertrag der
Länder entwickeln, also dynamisiert werden. Ab 1. Januar 2018 sollen
90 Prozent des TV-L bezahlt werden, ab 1. März 2019 100 Prozent.
Voraussetzung ist, dass der Senat die Kosten gegenfinanziert. Wenn
nicht, hat der Arbeitgeber eine Sonderkündigungsklausel.
Neben dem Besucherservice profitieren Beschäftigte aus den
Bereichen Garten-, Reinigungs-, Post- und Technikservice von der
Lohnerhöhung. Der Botanische Garten gehört zur Freien Universität
(FU). Die »Betriebsgesellschaft für die Zentraleinrichtung
Botanischer Garten und Botanisches Museum« (BGBM) wurde 2007 als
hundertprozentige Tochtergesellschaft der FU gegründet. Die dort
Angestellten werden nicht nach Tarifvertrag bezahlt - ver.di forderte
seit 2015 die Angleichung. Dafür kam es bereits zu mehreren
Warnstreiks. Der Manteltarifvertrag wird am 7. September verhandelt.
Stimmen die Mitglieder dem Entgeld-Tarifvertrag zu, könnte er dann
unterschrieben werden. Am Montag wollte sich der KAV, in dem die BGBM
und die FU Mitglied sind, nicht zum Ergebnis äußern.
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Datum: 01.08.2016 - 13:41 Uhr
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