Rheinische Post: SPD will höhere Einkommen steuerlich stärker belasten
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kommenden Legislaturperiode steuerlich entlasten, höhere Einkommen
zur Gegenfinanzierung aber stärker belasten. "Wir wollen eine klare
Entlastungsperspektive für die kleinen und mittleren Einkommen
schaffen", sagte der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel der
in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Es
muss dafür aber eine Gegenfinanzierung bei den hohen und höchsten
Einkommen geben", sagte Schäfer-Gümbel. Ziel müsse es sein, "die
Entlastungen im mittleren Teil durch eine höhere Belastung bei den
sehr hohen Einkommen gegenzufinanzieren", sagte auch die Vorsitzende
des Bundestags-Finanzausschusses, Ingrid Arndt-Brauer, der Redaktion.
Dafür komme auch die Anhebung des Spitzensteuersatzes für höhere
Einkommen in Betracht, sagten die SPD-Politiker. Eine endgültige
Entscheidung darüber habe die von Schäfer-Gümbel und
SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil geleitete Steuer-Arbeitsgruppe jedoch
noch nicht gefällt. Im Gespräch ist in der SPD ein Spitzensteuersatz
"nahe bei 50 Prozent" für hohe und höchste Einkommen, war in
Parteikreisen zu erfahren.
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Datum: 09.08.2016 - 04:00 Uhr
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