Rehberg: Bleiben Sie bei der Wahrheit, Herr Gabriel
ID: 1387806
Der SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel hat behauptet, die Union
habe seit der Amtsübernahme des Innenministeriums an der Sicherheit
gespart. Dazu erklärt der haushaltspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg:
Die jüngsten Äußerungen des SPD-Parteivorsitzenden Gabriel zur
Bundespolizei sind unbegründet, sachlich falsch und zeugen von
absoluter Unkenntnis der Materie. Ein Blick in den Etat des
Bundesinnenministeriums hätte zur Erhellung des Sachverhalts
beitragen können.
Ein Vergleich der Ausgaben der Bundespolizei (BuPol) und des
Bundeskriminalamtes (BKA) für die Jahre 2006 und 2017
(Regierungsentwurf) verdeutlicht dies: Betrugen die Ausgaben des
Bundespolizei im Jahr 2006 noch 2,011 Milliarden Euro, so sind für
das Jahr 2017 insgesamt 3,077 Milliarden Euro eingeplant. Dies
entspricht einem Plus von 1,066 Milliarden Euro (53 Prozent). Ebenso
stiegen die Ausgaben des BKA von 357,3 Millionen Euro auf 530,9
Millionen Euro - eine Steigerung um 173,6 Millionen Euro bzw. 48,6
Prozent.
Diese Zuwächse sind mitnichten der SPD zuzuschreiben. Auch während
der Koalition mit der FDP sind die Ausgaben im unionsgeführten
Innenministerium von 2010 bis 2013 um 151 Millionen Euro (BuPol) und
39,1 Millionen Euro (BKA) gestiegen.
Von "Sparen" oder "Rotstift" kann also keine Rede sein. Letztlich
handelt es sich bei den Äußerungen des SPD-Parteivorsitzenden Gabriel
und des stellvertretenden Parteivorsitzenden Stegner um billige
Stimmungsmache. Der Union Versäumnisse im Bereich der Inneren
Sicherheit vorzuwerfen, ist eine bewusst falsche Unterstellung.
Die Verbesserung der Sicherheitslage in Deutschland wird nicht am
Geld scheitern. Wir haben bereits ein Milliardenprogramm für die
Innere Sicherheit aufgelegt und werden die Ausgaben in diesem Bereich
bis 2020 um weitere 2,6 Mrd. Euro steigern. Von 2013 bis 2017 wächst
der Innenetat um gut ein Drittel von 6,1 Mrd. Euro auf 8,3 Mrd. Euro.
Wenn es erforderlich ist, werden wir bei den Sicherheitsbehörden auch
noch zusätzliche Mittel für Personal und Ausrüstung bereitstellen.
Auch bei der personellen Ausstattung gibt es für die Vorhaltungen
der SPD keine reale Grundlage. Allein bei der Bundespolizei wird es
von 2015 bis 2018 einen Zuwachs von 4.220 Stellen geben.
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Datum: 09.08.2016 - 14:45 Uhr
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