Westfalenpost: Kommentar zur blauen Plakette
ID: 1387916
lange vor ihrer geplanten Einführung. Ihr Scheitern steht
sinnbildlich für die aktuelle Umweltpolitik in Deutschland.
Diesel-Fahrer (und Automobilindustrie) atmen auf - die Menschen, die
in den Städten leben, besser nicht. Denn die Selbstzünder-Abgase sind
Hauptverursacher der gesundheitsgefährdenden Feinstaubbelastung.
Jeder Atemzug ist schädlich. Menschen sterben. Die Diesel-Technik
könnte viel sauberer sein, als sie uns derzeit von vielen Herstellern
angeboten wird. Gerade die deutschen Automobilgiganten könnten
beispielsweise die SCR-Technologie, die mittels
Harnstoff-Einspritzung die Abgase reinigt, viel offensiver bewerben.
Aber warum sollten sie? Es zwingt sie ja niemand. Die blaue Plakette
hätte den Druck erhöht. Die Umweltpolitik der Bundesregierung gibt
ein jämmerliches Bild ab. Ministerin Hendricks ist schwach, ihre
Kompetenzen wurden beschnitten. Kanzlerin Merkel widmet sich anderen
Prioritäten. Und die Industrie tanzt den Menschen auf der Nase herum.
Sie trickst bei den Verbrauchsangaben (das setzt sie übrigens beim
Elektroantrieb fort), sie manipuliert die Abgaswerte, sie spricht
Preise ab (Daimler bei Lkw). Sie schadet den Verbrauchern. Wie lange
machen wir das noch mit?
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.08.2016 - 20:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1387916
Anzahl Zeichen: 1512
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 489 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kommentar zur blauen Plakette"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
BERLINER MORGENPOST: Die Tücken des Gesetzes; Leitartikel von Andreas Abel zum Urteil des Verwaltungsgerichts zu Zweitwohnungen ...
An den Zweitwohnungen zeigt sich, dass das Gesetz Lücken aufweist. Für die Versorgung der Hauptstädter mit Wohnraum ist es egal, ob eine solche Wohnung zeitweise leer steht oder als Ferienapartment vermietet wird. Die Bezirksämter argumentierten, sie wollten einem Missbrauch vorbeugen. Sie sa
Südwest Presse: Kommentar - Abgeordnete - Ein Beispiel geben ...
Da wird der eine oder andere Wähler vor Neid erblassen. Gut jeder vierte Volksvertreter verdient sich zu seinen 9327 Euro an monatlichen Diäten noch etwas dazu. Das beginnt bei bescheidenen 1000 Euro seit 2013, übersteigt bei Top-Nebenerwerblern aber die Millionengrenze. Und manch Politiker
Westdeutsche Zeitung: Petra Hinz im Interview: Ich werde mein Mandat niederlegen ...
Die Essener SPD-Abgeordnete Petra Hinz hält daran fest, ihr Bundestagsmandat gegenüber Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) niederzulegen. Derzeit befindet sich Hinz in einer Klinik in stationärer Behandlung. Sie werde das Mandat niederlegen, sobald sie die Klinik verlassen könne, erkl
Rehberg: Bleiben Sie bei der Wahrheit, Herr Gabriel ...
Innere Sicherheit ist bei der Union in guten Händen Der SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel hat behauptet, die Union habe seit der Amtsübernahme des Innenministeriums an der Sicherheit gespart. Dazu erklärt der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg:




