Mitteldeutsche Zeitung: zum Urteil gegen Gina-Lisa Lohfink
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und erst am Ende die Frage, ob das Verbrechen überhaupt begangen
worden ist. Das ist pervers und totalitär, und doch hätte es sich im
Fall Gina-Lisa Lohfink so abgespielt, wenn es nach dem Willen einiger
Medien und Politikerinnen von SPD und Grünen gegangen wäre. Lohfink
hatte Geschlechtsverkehr mit zwei Männern, die den Sex filmten und
die Aufnahmen verbreiteten. Die Männer wurden wegen der Verbreitung
belangt, aber Lohfink verlangte auch ihre Verurteilung wegen
Vergewaltigung. Von Anfang an waren Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit
geboten.
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Hartmut Augustin
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Datum: 22.08.2016 - 18:53 Uhr
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