Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Balkanroute: Keine Illusionen bitte von Reinhard Zweigler
ID: 1392157
Sommer 2015 nach Europa - vor allem nach Deutschland - gekommen. Die
zum Teil lebensgefährliche "Balkanroute" war für sie sozusagen der
Weg ins gelobte Land - oder zumindest der Ausweg aus Krieg, Hunger,
Elend und Verzweiflung. Deutschland war für die übergroße Mehrzahl
der Flüchtlinge das Land ihrer Träume. Dafür nahmen viele schon zuvor
auch die Gefahr des Ertrinkens über die Mittelmeer-Route in Kauf.
Doch über die Balkanroute konnte der Weg dieser Menschen aus den
Bürgerkriegsgebieten nicht auf Dauer weitergehen. Nach Ungarn
begannen auch andere Balkanstaaten damit, ihre Grenzen mit hohen
Zäunen abzuschotten. Schließlich hat der Flüchtlingsdeal der
Europäischen Union mit Ankara dazu geführt, dass der Zustrom über die
gefährliche Route über die Ägäis und quer durch Südosteuropa nahezu
versiegte. Dennoch sollte sich niemand der Illusion hingeben, dass
damit die Flüchtlingskrise ausgestanden wäre. Es hat sich nur
verlagert und ist nicht mehr so sichtbar wie vor einem Jahr. Zudem
steht das Abkommen mit der Türkei auf tönernen Füßen. Der türkische
Präsident Erdogan könnte es jederzeit aussetzen. Das offenbart vor
allem eines: Der Kampf gegen die Fluchtursachen sowie eine
Verständigung der EU-Staaten über eine gemeinsame Flüchtlingspolitik
ist weiterhin bitter notwendig.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.08.2016 - 19:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1392157
Anzahl Zeichen: 1650
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 309 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Balkanroute: Keine Illusionen bitte von Reinhard Zweigler"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
Südwest Presse: Kommentar: Verschlüsselung ...
Nun kommt das staatliche Hacking. Denn die Innenminister Frankreichs und Deutschlands wollen die Kommunikation der beliebten Messenger knacken. Das ist eine Ansage mit Konfliktpotenzial, ist doch mittlerweile jeder Schulhof-Chat via WhatsApp verschlüsselt. Das ist auch gut so. Privatsphäre ist
Südwest Presse: Kommentar: Beamtenbund-Umfrage ...
Ganz uneigennützig waren die jährlichen Bürgerbefragungen des Beamtenbundes noch nie. Bei aller gebotenen Neutralität des beteiligten Forschungsinstituts gilt: Werden zur richtigen Zeit die richtigen Fragen gestellt, lohnt sich die Investition. Diesmal darf sich der Auftraggeber besonders fr
Berliner Zeitung: Kommentar zu VW und der Einigung im Zuliefererstreit: ...
Die EU-Kommission hat schon einmal versucht, das VW-Gesetz zu knacken. Solche Diskussionen brauchen wir nicht mehr. Dafür ist Volkswagen viel zu wichtig. Schließlich steht der Konzern vor der größten Kraftanstrengung seiner Werksgeschichte. Er muss sich fit machen für die Elektromobilität
Frankfurter Rundschau: Falsche Unterstützung ...
VW-Manager können sich diese Mischung aus Arroganz und Ignoranz leisten, weil sie wissen, dass die Politik notfalls sekundiert. Und so war es auch dieses Mal. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) schlug sich augenblicklich auf die Seite von Volkswagen, ging Prevent vor laufenden




