Weser-Kurier: Mirjam Mollüber den EU-Gipfel
ID: 1401301
auf EU-Ebene sind bekannt für viele Beschlüsse. Aber auch für wenige
Ergebnisse. Gestern war das anders. Beschlossen wurde nichts, was
nicht schon bekannt gewesen wäre. Stattdessen wollen die 27, die dort
ohne einen Vertreter Großbritanniens beieinander saßen, an den
Ergebnissen arbeiten, endlich "liefern". Sie haben begriffen, dass
die Enttäuschung mit der EU nicht nur bei vielen Briten groß ist -
sondern auch anderswo in Europa immer weiter wächst. Wichtiger als
jede Schlussfolgerung weiterer Gipfel, ist deshalb, dass die
Staatenlenker ihr Versprechen erfüllen - nicht nur gegenüber ihren
Bürgern, sondern auch gegenüber Europa. In Brüssel laut Ja zu rufen
und zu Hause jede Beteiligung zu verleugnen, muss aufhören.
Andernfalls macht sich die Gemeinschaft unglaubwürdig. Dabei geht es
nicht einmal darum, ständig einer Meinung zu sein. Im Gegenteil. Der
Versuch, alle Entscheidungen unisono zu treffen, hat Europa gebremst
und geschwächt. Es ist Zeit, Unterschiede zwischen den
Mitgliedstaaten anzuerkennen - und sie zuzulassen. Dann hat die Union
von morgen auch eine Chance.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Zentraldesk
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.09.2016 - 20:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1401301
Anzahl Zeichen: 1417
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 494 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Mirjam Mollüber den EU-Gipfel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz begrüßt: "Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum können erheblich sein. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Chefökonom d
Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass
Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si
Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier
Westfalenpost: EU-Gipfel ...
Ohne Zusatzkosten in allen Ländern der Europäischen Union mit dem Handy telefonieren zu können, das ist eine schöne Sache. Überall die gleichen Stecker zu haben auch. Aber reicht das, um die EU zu retten? Zugegeben, das ist sehr verkürzt. Doch die Bürger haben gerade ein dickes Problem mi
neues deutschland: TTIP& CETA: Eine Frage der Demokratie ...
Von Tom Strohschneider Nein, es geht hier nicht um Chlorhühnchen. Auch nicht um Sigmar Gabriel. Es geht nicht um angebliche Gefahren für den Wohlstand. Und wer in den Chor einstimmt, der das Böse immer hinter dem großen Teich lauern sieht, liegt so falsch wie diejenigen, die die Kritiker d
Linken-Fraktionschefin Zimmer: EU-Gipfel in Bratislava muss selbstkritische Signale senden ...
Die Vorsitzende der Europäischen Linksfraktion GUE/NGL im EU-Parlament, Gabriele Zimmer (Die Linke), sieht das Gipfeltreffen der EU-Regierungschefs in Bratislava auch als Chance, Selbstkritik zu üben. "Es muss das Signal kommen, dass man es versäumt hat, rechtzeitig darauf zu achten, das
foodwatch zu CETA/Gabriel ...
Zu den "Ergebnissen" der Kanada-Reise von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erklärt Lena Blanken, Volkswirtin bei der Verbraucherorganisation foodwatch: "Das Unseriöse an Sigmar Gabriels Vorgehen ist: Er will erst einen schlechten Vertrag unterzeichnen, um hinterher mal




