Bosbach hält Flüchtlings-Obergrenze von 200.000 für "plausibel"
ID: 1404498
dass die beiden Unions-Schwestern ihren Streit in den kommenden
Wochen beilegen werden, plädiert aber auch für eine klare
zahlenmäßige Begrenzung bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Er halte
die von der CSU immer wieder genannte Zahl von 200.000 für
"plausibel", weil exakt diese Größenordnung 2014 nach Deutschland
gekommen sei, und dies das Land nicht überfordert habe. "Ob man das
dann Richtgröße, Orientierungswert oder Obergrenze nennt, ist nicht
die entscheidende Frage. Entscheidend ist, dass wir unseren Staat
nicht überfordern", so Bosbach im Fernsehsender phoenix. Richtig sei,
dass in der Verfassung keine Zahl hinsichtlich der Aufnahme aus
humanitären Gründen genannt werde. "Aber das bedeutet im
Umkehrschluss doch nicht, dass Deutschland eine völlig unbegrenzte
Aufnahmekapazität und schrankenlose Integration in die Gesellschaft
und auf den Arbeitsmarkt hat. Es gibt eine natürliche Grenze der
Belastbarkeit eines jeden Landes bei der Aufnahme von Menschen",
sagte Bosbach.
Darüber hinaus sieht er einen Einigungsdruck zwischen CDU und CSU.
"Beide Parteien wissen, sie können im kommenden Bundestagswahlkampf
nur miteinander Erfolg haben, nicht nebeneinander und schon gar nicht
gegeneinander."
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.09.2016 - 10:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1404498
Anzahl Zeichen: 1621
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 234 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bosbach hält Flüchtlings-Obergrenze von 200.000 für "plausibel""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PHOENIX (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) wollte mit ihrer Kampfkandidatur auf dem Bundesparteitag der Liberalen eine Annäherung der Partei an die AfD verhindern. Mit ihrem Ergebnis von 40 Prozent sei sie zufrieden, sagte sie im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. "Weil diese 40 Prozent sind wi
Wolfgang Kubicki (FDP) -"Es wird keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD geben." ...
Beim Bundesparteitag der FDP in Berlin hat sich der neu gewählte Vorsitzende Wolfgang Kubicki zur Diskussion um die Brandmauer zur AfD geäußert. Im phoenix-Interview sagte er: "Wir sollten nicht so viel über die AfD reden, weil wir es denen erlauben, nicht in der Sache gestellt zu werden, s
Konstantin Kuhle (FDP): FDP dürfe nicht "zum Steigbügelhalter irgendwelcher AfD-Regierungsbeteiligungen" werden ...
Konstantin Kuhle (FDP) kritisiert Annäherungsversuche seiner Partei zur AfD. Der frühere Bundestagsabgeordnete der Liberalen sagte beim Bundesparteitag der FDP in Berlin gegenüber dem Fernsehsender phoenix: "Ich habe mich in den letzten Tagen schon so ein bisschen darüber gewundert, wenn da
Weitere Mitteilungen von PHOENIX
neues deutschland: Ver.di-Chef Bsirske: AfD noch mehr gegen Interessen von Beschäftigten als FDP ...
Nachdem der SPD-Konvent vorige Woche rechtsverbindliche Voraussetzungen für das CETA-Abkommen beschlossen hatte, von denen die Delegierten die Zustimmung der SPD-Abgeordneten abhängig macht, sprach der Bundesvorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, von "harten R
Lausitzer Rundschau: Keine Experimente - Ringen um Gauck-Nachfolge ...
Im Ringen um die Nachfolge von Bundespräsident Joachim Gauck haben alle Parteien im Bundestag bislang eine erstaunliche Selbstdisziplin an den Tag gelegt. Wenn es Personalspekulationen gab, dann entstammten sie eher medialer Fantasie, als dass Schwarze, Rote, Grüne oder Dunkelrote dazu aktiv
RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zur Südwest-SPD ...
Die Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) kommentiert den Generalsekretärs-Streit in der Südwest-SPD: "Seit der niederschmetternden Landtagswahl schienen sich die Südwest-Genossen zumindest auf eine Grundtugend besonnen zu haben: Solidarität. Gemeinsam sammelte man sich hinter der design
Mitteldeutsche Zeitung: zu Bettina Kudla ...
Der von Bettina Kudla zur Kritik an Angela Merkels Flüchtlingspolitik verwendete Begriff der "Umvolkung" ist so eindeutig nationalsozialistisch gefärbt wie seinerzeit die Rede Martin Hohmanns antisemitisch gewesen ist. Damit gibt sich Kudla als Geistesverwandte der AfD-Sprecherin Fra




