WAZ: Helden fürchten nun um ihr Leben
- Kommentar von Lutz Heuken zur Terrorfahndung
ID: 1410969
Oberbürgermeister hat sich bedankt: Die drei Syrer, die den
mutmaßlichen Terroristen Dschaber al-Bakr in Leipzig gefangen,
gefesselt und der Polizei übergeben haben, sind augenscheinlich
Helden.
Eigentlich müsste man die Zivilcourage der drei Männer nun groß
feiern. Die Kanzlerin, der Bundespräsident oder der sächsische
Ministerpräsident müssten sie öffentlich belobigen, ihnen Orden
umhängen und sie den Mitbürgern als leuchtendes Beispiel für
gelungene Integration präsentieren.
Wahrscheinlich aber wird all das nicht stattfinden. Die drei
arabischen "Helden" sind erst einmal untergetaucht. Sie haben die
begründete Furcht, dass sie selbst und ihre Familien in Syrien als
"Verräter" auf der Todesliste der IS-Terroristen auftauchen. Auf der
anderen Seite ist der Drang deutscher Politiker, sich mit syrischen
Flüchtlingen ablichten zu lassen, zurzeit offenbar gering.
Die rechte Hetze, die Flüchtlingen vor allem in Ostdeutschland
entgegenschlägt, zeigt böse Wirkung. Den zaudernden Politikern möchte
man die Zivilcourage der drei Syrer wünschen - und den Fremdenfeinden
einen Moment der Nachdenklichkeit.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.10.2016 - 17:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1410969
Anzahl Zeichen: 1588
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 272 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Helden fürchten nun um ihr Leben
- Kommentar von Lutz Heuken zur Terrorfahndung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Rheinische Post: Achtung Korrektur: CDU bezeichnet syrische Helfer in Leipzig als "Helden" ...
CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat den Anteil der syrischen Flüchtlinge an der Festnahme des mutmaßlichen IS-Terroristen Dschaber al Bakr gewürdigt. "Diese Syrer sind für mich auf jeden Fall Helden", sagte Tauber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittw
Rheinische Post: CDU bezeichnet syrische Helfer in Leipzig als "Helden" ...
CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat den Anteil der drei syrischen Flüchtlinge an der Festnahme des mutmaßlichen IS-Terroristen Dschaber al-Bakr gewürdigt. "Die drei Syrer sind für mich auf jeden Fall Helden", sagte Tauber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post&quo
Winkelmeier-Becker: Die Kindheit von Mädchen schützen ...
Verbot von Kinderehen zügig voran bringen Anlässlich des Weltmädchentages hat die Kinderrechtsorganisation "Save the Children" am heutigen Dienstag den Bericht "Jedes Mädchen zählt" vorgestellt. Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfra
SPD weist Unionsforderungen nach stärkeren Sicherheitsüberprüfungen für Flüchtlinge zurück / Högl: "Kein gesetzgeberischer Handlungsbedarf" ...
Die Vizechefin der SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl, hat die neuen sicherheitspolitischen Forderungen aus der Union zurückgewiesen. Högl sagte am Dienstag im rbb-Inforadio, nach der Festnahme eines terrorverdächtigen Syrers in Leipzig brauchten die Sicherheitsbehörden nicht mehr Befugni




