Rheinische Post: Beschädigte USA
ID: 1411650
Diese US-Präsidentschaftswahlen werden noch sehr lange nach dem 8.
November eine tiefe Wunde hinterlassen. Selbst wenn sich Hillary
Clinton, wie zu erwarten ist, am Ende durchsetzen wird. Die selbst
ernannte Vorzeige-Demokratie USA muss sich dringend Gedanken darüber
machen, wie die politische Führungsauslese in den beiden großen
Parteien funktioniert und wie sie den tiefen Graben zwischen einer
aufgestachelten Anti-Establishment-Bewegung, dominiert von einer
weißen Mittelschicht, und den jüngeren, multikulturell und
optimistischen städtischen Milieus zuschütten kann. Trump schürt
Ängste, warnt vor Wohlstandsverlusten apokalyptischen Ausmaßes durch
Zuwanderer. Er lügt dabei nachweislich, doch verfängt das in einer
post-faktischen Gemengelage. Die große Aufgabe einer Präsidentin
Hillary Clinton wird es sein, die Millionen Wutbürger mit ihrem Land
und mit ihr zu versöhnen. Clinton muss dabei auch ihre eigene Rolle
selbstkritisch reflektieren. Ihre E-Mail-Löschaktion und ihre Nähe
zum großen Geld bleiben ein Problem.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.10.2016 - 19:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1411650
Anzahl Zeichen: 1394
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 343 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Beschädigte USA"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Sozialschranke - gut so ...
Kommentar von Birgit Marschall Dass die Regierung für EU-Ausländer den Zugang zu Sozialleistungen einschränkt, ist nach dem spektakulären Urteil des Bundessozialgerichts von Ende 2015 nur folgerichtig. Denn das Gericht hatte entschieden, dass EU-Bürger nur sechs Monate in Deutschland verb
Rheinische Post: Länder-Initiative für die Ehepartner ...
Kommentar von Eva Quadbeck Der Föderalismus hat viele Nachteile. Doch in einem entscheidenden Punkt macht er das Staatswesen stark: Die Länder wissen oft besser, was die Menschen wünschen, denken oder vergessen - wie im Fall der Vorsorgevollmachten. Wenn 16 Länder zu dem Ergebnis kommen, d
Ostthüringer Zeitung: Wolfgang Schütze kommentiert: Käßmann will nicht Bundespräsidentin werden ...
Dagmar Schipanski, Gesine Schwan und Margot Käßmann sind unterschiedliche Frauen, aus unterschiedlichem sozialen Milieu und mit unterschiedlicher Parteinähe. Aber sie haben eines gemeinsam: Sie sollten Bundespräsidentin werden. Dagmar Schipanski, Professorin aus Thüringen und damals noch par
WAZ: Faire Löhne und bezahlbare Hilfe - Kommentar von Stephanie Weltmann zur Pflege ...
Da will man der einen Gruppe gerecht werden und schafft damit bei einer anderen Existenzsorgen: Gewerkschaften kämpfen seit Jahren für gute Löhne in der Pflege, um die Ausbildungszahlen zu verbessern und mehr Menschen für diesen fordernden und nicht zu viel zu würdigenden Beruf zu werben. I




