Rheinische Post: Sozialschranke - gut so
ID: 1411651
Dass die Regierung für EU-Ausländer den Zugang zu Sozialleistungen
einschränkt, ist nach dem spektakulären Urteil des
Bundessozialgerichts von Ende 2015 nur folgerichtig. Denn das Gericht
hatte entschieden, dass EU-Bürger nur sechs Monate in Deutschland
verbringen müssen, um Sozialhilfe beanspruchen zu können. Sie müssen
gar nicht hier gearbeitet haben. Darauf musste die Bundesregierung
dringend reagieren. Andernfalls hätte das Urteil Magnetwirkung
entfaltet. Schon in den vergangenen Monaten haben immer mehr
EU-Bürger mit Verweis auf dieses Urteil Sozialleistungen bei den
Kommunen eingefordert oder eingeklagt. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit
in der EU ist die eine Seite der Medaille, die Beschränkung des zu
einfachen Zugangs zu Sozialleistungen die andere. In Deutschland sind
Sozialhilfe und Hartz-IV-Leistung höher als in den meisten anderen
EU-Staaten. Es muss sich gegen die wehren dürfen, die allein wegen
dieser höheren Leistungen nach Deutschland ziehen wollen. Wie gerade
Gewerkschaften auf die Idee kommen, das zu kritisieren, ist
schleierhaft.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.10.2016 - 19:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1411651
Anzahl Zeichen: 1432
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 239 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Sozialschranke - gut so"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Länder-Initiative für die Ehepartner ...
Kommentar von Eva Quadbeck Der Föderalismus hat viele Nachteile. Doch in einem entscheidenden Punkt macht er das Staatswesen stark: Die Länder wissen oft besser, was die Menschen wünschen, denken oder vergessen - wie im Fall der Vorsorgevollmachten. Wenn 16 Länder zu dem Ergebnis kommen, d
Ostthüringer Zeitung: Wolfgang Schütze kommentiert: Käßmann will nicht Bundespräsidentin werden ...
Dagmar Schipanski, Gesine Schwan und Margot Käßmann sind unterschiedliche Frauen, aus unterschiedlichem sozialen Milieu und mit unterschiedlicher Parteinähe. Aber sie haben eines gemeinsam: Sie sollten Bundespräsidentin werden. Dagmar Schipanski, Professorin aus Thüringen und damals noch par
WAZ: Faire Löhne und bezahlbare Hilfe - Kommentar von Stephanie Weltmann zur Pflege ...
Da will man der einen Gruppe gerecht werden und schafft damit bei einer anderen Existenzsorgen: Gewerkschaften kämpfen seit Jahren für gute Löhne in der Pflege, um die Ausbildungszahlen zu verbessern und mehr Menschen für diesen fordernden und nicht zu viel zu würdigenden Beruf zu werben. I
Südwest Presse: Kommentar zur Bildungspolitik ...
Fünf Milliarden Euro will die Bundesbildungsministerin in die digitale Infrastruktur der Schulen stecken. Das ist - bei aller Vorläufigkeit, die diesem nach Wahlkampf riechenden Vorstoß innewohnt - eine sinnvolle Idee. Gewiss: Unser Bildungssystem weist viele Mängel auf: Manche Schulhäuser s




