Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Reichsbürgern
ID: 1415059
Lange wurden die sogenannten "Reichsbürger", die die deutsche
Nachkriegsordnung, die Bundesrepublik generell, ablehnen, als
einzelne, harmlose Spinner betrachtet, die man nicht weiter ernst
nehmen müsse. Doch in letzter Zeit hat eine Radikalisierung in diesen
Kreisen stattgefunden. Der traurige Höhepunkt dieser Entwicklung -
der Vorfall in Georgensgmünd mit einem erschossenen und drei
angeschossenen Polizisten - muss endlich Anlass zum Umdenken sein.
Viele "Reichsbürger" überschreiten bewusst die Grenzen unserer
Verfassung, unserer Gesetze. Bereits das darf nicht hingenommen
werden. Gefährlicher noch ist es, dass zahlreiche dieser zum Teil
militanten Ablehner von Demokratie und Rechtsstaat bewaffnet sind,
mit teils legal und teils illegal beschafften Waffen. Solche
potenziellen Gefährder von Sicherheit und staatlicher Ordnung dürfen
nicht geduldet werden. Gegen den Staat zu stänkern, ist eine Sache.
Mit Gewalt gegen seine Vertreter vorzugehen, ist jedoch kriminell.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Original-Content von: Mittelbayerische Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.10.2016 - 19:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1415059
Anzahl Zeichen: 1389
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 360 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Reichsbürgern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
Westdeutsche Zeitung: Skandal um Menschenversuche ...
Das Ausmaß der Medikamentenversuche an Heimkindern in den 1950er bis 1970er-Jahren könnte weit größer sein als bislang vermutet. "Tausende Säuglinge und größere Kinder sind Opfer dieser Tests geworden", sagte die Krefelder Pharmazeutin Sylvia Wagner im Gespräch mit der in Düsse
WAZ: Alarmzeichen für das Land - Kommentar von Tobias Blasius zur Ganztagsschule ...
Die Wohlfahrtsverbände sind bei den Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS) das, was man neudeutsch "systemrelevant" nennt. Sie organisieren die Nachmittagsbetreuung für einen Großteil der mehr als 300.000 OGS-Kinder in NRW, wirken mithin in Tausende Familien des Landes hinein. Dass
neues deutschland: Kitaplätze: Gerichtlich gestärkte Eltern ...
Es war ein langer juristischer Weg, aber für drei Mütter aus Leipzig könnte er sich gelohnt haben. Sie hatten die Stadt verklagt, weil sie wegen fehlender Kitaplätze für ihre damals einjährigen Kinder nicht so früh wie geplant wieder in den Beruf einsteigen konnten. Und sie bekamen Recht.
Gauland: Die Grünen sind die neue Wohlstandspartei ...
Zur aktuellen Allensbach-Studie zur AfD erklärt der stellvertretende Vorsitzende Alexander Gauland: "Die aktuelle Allensbach-Studie zur AfD zeigt drei wichtige Fakten überdeutlich: Erstens, die AfD ist die Partei des kleinen Mannes. Sie setzt sich für all diejenigen Menschen ein, die




