Fritsch: Dercon soll Aufgabeübernehmen
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Fritsch, ist der Ansicht, dass der frühere Direktor der Tate Gallery
of Modern Art in London, Chris Dercon, als künftiger Intendant
antreten soll.
Er sei zwar mit dieser kulturpolitischen Entscheidung nicht
einverstanden und habe für sich beschlossen, die Volksbühne zu
verlassen, sagte Fritsch am Dienstag im Kulturradio vom rbb. Trotzdem
sei er dagegen, dass die Entscheidung, Dercon an die Stelle Frank
Castorfs treten zu lassen, rückgängig gemacht werde.
Wörtlich sagte Fritsch: "Ich finde, wenn sich der Regierende
Bürgermeister Müller als Kultursenator dafür entschieden hat, Dercon
zu engagieren, dann soll er das auch machen. Es gibt ja auch schon
Verträge, also ich das fände das nicht so toll, wenn man das jetzt
für wahnsinnig viel Geld alles ummodeln würde." Hintergrund ist, dass
der zukünftige Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke)
angekündigt hat, die Personalie Dercon neu zu prüfen. Viele
Mitarbeiter der Volksbühne und der Intendant des Berliner Ensembles,
Claus Peymann, lehnen Dercon und seine Pläne für die Entwicklung des
Hauses ab. Fritsch gehört zu denjenigen, die ursprünglich gegen die
Berufung Dercons protestiert haben. Er wird künftig regelmäßig an der
Berliner Schaubühne inszenieren. Er freue sich auf diese neue
Herausforderung, so Fritsch.
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Datum: 23.11.2016 - 18:35 Uhr
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