WAZ: Spiel mit Menschenleben
- Kommentar von Annika Fischer
zu gestreckten Krebsmedikamenten
ID: 1431750
mit dem Leben von Menschen. Wenn stimmt, was die Staatsanwaltschaft
einem Apotheker aus Bottrop vorwirft, dann geht es juristisch um
Abrechnungsbetrug und das Arzneimittelgesetz - tatsächlich aber, wie
ein Berufskollege sagt, um Kranke, "die hofften, ein paar Monate
länger zu leben". Indem der Beschuldigte Krebsmedikamente streckte,
nahm er den Patienten womöglich Lebenszeit, die Chance auf Besserung.
Wie viele Erkrankte, vielleicht auch bereits Verstorbene betroffen
sind, wird wohl nie genau zu klären sein. Alle aber, die ahnen, ihre
Medizin von diesem Pharmazeuten bekommen zu haben, werden nun Angst
haben. Auch die, die glaubten, geheilt zu sein, sagt ein Arzt, der
Patienten mit Mitteln aus der verdächtigen Apotheke behandelte.
Hunderte werden es also mindestens sein, mit ihren Angehörigen noch
viel mehr. Und auch der Ruf ihrer Ärzte ist beschädigt: die im guten
Glauben Medikamente verabreichten, die wenig wirksam gewesen sein
dürften. Und die nun beruhigen müssen, nur wie? Juristisch ist die
mutmaßliche Tat greifbar, in ihrer moralischen und menschlichen
Tragweite - unfassbar.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.12.2016 - 19:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1431750
Anzahl Zeichen: 1554
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 368 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Spiel mit Menschenleben
- Kommentar von Annika Fischer
zu gestreckten Krebsmedikamenten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Schwäbische Zeitung: Schicksalstag für den Euro - Leitartikel zum Referendum in Italien ...
Angetreten als Wirtschaftserneuerer, reibt sich Italiens Regierungschef seit Monaten im Kampf gegen zwei sich blockierende Parlamentskammern auf. Bei seinen Reformen gegen Überschuldung und Wachstumsschwäche ist Matteo Renzi seit seinem Amtsantritt kaum weitergekommen. Das System hat sich als s
Mitteldeutsche Zeitung: zur Maut ...
Kümmerlichen Einnahmen steht ein imposanter Verwaltungsaufwand gegenüber. Schon die gestaffelte Verrechnung der Maut mit der Kfz-Steuer für Inländer lässt Bürokratenherzen höher schlagen. Hinzu kommen Herstellung, Vertrieb und Kontrolle der Ausländervignetten. All das kostet Geld. Bunde
Allg. Zeitung Mainz: Nachbessern / Kommentar zur Unterrichtsversorgung / Von Anita Pleic ...
Alle Jahre wieder kocht die Diskussion darüber hoch, wie gut die rheinland-pfälzischen Schulen tatsächlich mit Lehrern ausgestattet sind. Das liegt zum einen daran, dass das zur Berechnung der Statistik angewandte System für Laien schlichtweg nicht verständlich ist: Was nach verschwindend ger
Frankfurter Rundschau: Dobrindts Murks ...
Der Maut-Kompromiss von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist ein Murks. Denn auch deutsche Autofahrer müssen die Maut zahlen, auch wenn die Gebühr über eine ermäßigte Kfz-Steuer ausgeglichen werden soll. Ausländische Fahrer zahlen für eine Zehn-Tages-Vignette nicht mehr als 2,50




