Rheinische Post: Koalition lässt neues Wahlrechtsmodell durchrechnen, um aufgeblähten Bundestag zu

Rheinische Post: Koalition lässt neues Wahlrechtsmodell durchrechnen, um aufgeblähten Bundestag zu verhindern

ID: 1431758
(ots) - Um das Anwachsen des Bundestages auf 700 und
mehr Abgeordnete zu verhindern, hat sich die Koalition darauf
verständigt, ein neues Wahlrechtsmodell durchrechnen zu lassen. "Der
Bundestag darf nicht aus den Nähten platzen", sagte Unionsvize
Stephan Harbarth der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Freitagausgabe). Wie die Zeitung berichtet, liegt nun nicht nur der
Vorschlag einer gesetzlichen Obergrenze der Abgeordnetenzahl auf dem
Tisch, sondern auch auf Anregung der SPD eine neue
Berechnungsgrundlage für das Auszählen der auf die einzelnen
Bundesländer entfallenden Mandate. Basis wäre danach nicht mehr die
Zahl der Einwohner, sondern nur noch die Zahl der für Parteien
oberhalb von fünf Prozent abgegebenen Stimmen. 2013 hätte der
Bundestag nach diesem Modell nicht 631 sondern nur 614 Abgeordnete
gehabt. Es könne nicht im Interesse des Parlamentes sein, auf
vielleicht mehr als 700 Mitglieder zu wachsen, erläuterte der
CDU-Politiker Harbarth. "Wir wollen dem einen Riegel vorschieben und
verschiedene Möglichkeiten ohne Denkverbote prüfen." Jede Partei
müsse nun über ihren Schatten springen, und das möglichst schnell.
"Die Zeit ist langsam knapp", mahnte Harbarth. Nach Angaben der
Zeitung soll die Reform bis Ende Januar stehen.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Kommentar: Der Aufwand für die Maut lohnt sich nicht Rheinische Post: Hollande ist einsichtig
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.12.2016 - 19:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1431758
Anzahl Zeichen: 1609

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 287 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Koalition lässt neues Wahlrechtsmodell durchrechnen, um aufgeblähten Bundestag zu verhindern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Rheinische Post: Kommentar: Ja zur Schleierfahndung ...
Fast alle Bundesländer erlauben der Polizei die Schleierfahndung - drei nicht: Berlin, Bremen und NRW. Sind diese drei etwa vernünftiger als die anderen 13? Wohl kaum. Bislang hat NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) das Nein zur Schleierfahndung damit begründet, dass anlasslose Kontrollen ein

Rheinische Post: Kommentar: Putin will einen Deal ...
Eines muss man Wladimir Putin lassen: Er hat dafür gesorgt, dass seine jährliche, im pompösen Rahmen zaristischen Prunks gehaltene Rede an die Nation auch im Ausland höchst aufmerksam verfolgt wird. Schließlich hat Russland seinen internationalen Einfluss auch 2016 erneut kräftig ausgebaut,

Rheinische Post: Kommentar: Der Aufwand für die Maut lohnt sich nicht ...
Und immer wieder die Maut: Kurz vor dem Parteitag seiner CSU konnte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt Anfang November stolz verkünden, dass es bei dem Herzensprojekt der Bayern Bewegung gebe. Und kurz vor dem Parteitag der Schwester CDU in der kommenden Woche gelang ihm nun tatsächlich d

WAZ: Spiel mit Menschenleben - Kommentar von Annika Fischer zu gestreckten Krebsmedikamenten ...
Es ist ein böses Spiel mit der Hoffnung, mehr noch: mit dem Leben von Menschen. Wenn stimmt, was die Staatsanwaltschaft einem Apotheker aus Bottrop vorwirft, dann geht es juristisch um Abrechnungsbetrug und das Arzneimittelgesetz - tatsächlich aber, wie ein Berufskollege sagt, um Kranke, "


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z