Westfalenpost: Kommentar zur Windkraft
ID: 1434401
jedes Windrad ein willkommener Fingerzeig der Energiewende, für die
anderen ist es ein elender Spargel, der das gewohnte Bild der
Landschaft auf drastische Weise zerstört. So die unterschiedlichen
Ansichten auf den ersten Blick. Von möglichen gesundheitlichen
Einschränkungen in der Nähe von Windrädern, von einschneidenden
Veränderungen für Flora und Fauna beim Kahlschlag für Standorte im
Wald noch gar nicht zu reden. Nicht wenige Menschen in der Region
stellen sich die Frage, ob die Auswirkungen beim Bau von
Windkraftanlagen in einem gesunden Verhältnis zum Ertrag dieser
erneuerbaren Energie stehen. Wer Kommunen kennt, die buchstäblich von
Windrädern umzingelt sind, dem kann nicht Wohl sein beim Ausbau der
Windenergie. Die einstimmige Entscheidung des Regionalrates, die
kritischen Punkte, von der Abstandsregel bis zu möglichen Standorten
im Wald, in den zweiten überarbeiteten Entwurf des
Windenergiekonzeptes für Südwestfalen einzuarbeiten, hat Gewicht und
darf nicht auf taube Ohren stoßen. Politik ist in der Regel die
ständige Suche nach Kompromissen widerstreitender Interessen. Das
muss auch in der Windenergie möglich sein. Noch weht ein eisiger
Wind.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.12.2016 - 20:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1434401
Anzahl Zeichen: 1559
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 390 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kommentar zur Windkraft"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Mittelbayerische Zeitung: Härtetest vor Ort / Kommentar zum Redemarathon der Opposition im bayerischen Landtag ...
Egal wie lange der Redemarathon am Ende gedauert hat: Das CSU-Integrationsgesetz wird am Freitag mit 99,99-prozentiger Wahrscheinlichkeit verabschiedet sein. SPD und Grünen könnte höchstens gelungen sein, einen Artikel des Regelwerks zu kippen, sofern bei einer Teilabstimmung des nachts keine
Mittelbayerische Zeitung: Die große Sehnsucht / Kommentar zum Aufschwung der FDP ...
Vor drei Jahren stand sie am Abgrund. Doch völlig abgestürzt ist die FDP nach dem Wahldesaster bei der Bundestagswahl nicht. Zum einen mag das daran liegen, dass sich die arg gerupfte Partei wieder auf den Wesenskern des Liberalismus besonnen hat. Bürgerliche Liberale, denen der Obergrenzen-S
Weser-Kurier:Über die Bauarbeiten im Bremer Loch ...
Zu viele Querelen gab es schon um das Bremer Loch. Absenkungen des Bodens in der Nähe, Streitigkeiten zwischen Bauherr und Subunternehmer. Es wäre der Gegend um den Hauptbahnhof zu wünschen, wenn wenigstens diese eine Baustelle in absehbarer Zukunft behoben werden könnte. Das Engagement der
neues deutschland: Berliner Senat: Eine Schonfrist gibt es nicht ...
Berlin tickt anders. Während in vielen Ländern und Orten weltweit Rechte an die Macht gelangen oder an der Macht kratzen, sendet die Metropole Berlin zum Jahresende ein anderes Signal: Die Alternative ist an der Spree nicht rechts, sondern Mitte-Links. Schließlich hat die neue Koalition aus S




