Mitteldeutsche Zeitung: zum Terror/Berlin
ID: 1439306
jedem Anschlag attestiert, aber die Debatte, die unmittelbar nach der
Ermordung von zwölf Besuchern des Weihnachtsmarkts auf dem Berliner
Breitscheidplatz begonnen hat, ist anders als ihre Vorgänger nach den
Anschlägen in Ansbach oder Würzburg. Sie wird geführt, noch ehe der
Verdächtige überführt und der Tathergang und das Motiv des Täters
bekannt ist. Sie wird geführt, obwohl niemand weiß, ob der Täter ein
als Flüchtling eingeschleuster Terrorist ist, mit anderen Worten: Sie
wird ohne Kenntnis der Fakten geführt. Sie wirkt wie ein Rennen im
Nebel - das macht sie nebulös. Und ihre Teilnehmer wirken so, als
seien sie an einer klaren Sicht auch gar nicht interessiert - das
macht sie gespenstisch.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.12.2016 - 18:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1439306
Anzahl Zeichen: 1055
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 337 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zum Terror/Berlin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Anderthalb Jahre nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt gibt es erstmals eine finanzielle Bilanz zu den körperlichen Schäden der Opfer. Die Zahlen stammen von der R+V-Versicherung, die den vom Attentäter Taleb A. als Waffe missbrauchten Mietwagen versichert hatte. Wie die in Halle
Anwalt von Weihnachtsmarkt-Opfern rechnet mit Millionenklagen gegen Stadt Magdeburg ...
Mögliche Fehler und Versäumnisse beim Schutz des Magdeburger Weihnachtsmarktes könnten die Stadt Magdeburg finanziell teuer zu stehen kommen. Der Magdeburger Rechtsanwalt Thomas Klaus, der rund 100 Opfer des Anschlags vom Dezember 2024 vertritt, rechnet mit Schadensersatzklagen gegen die Kommune.
Neue Grundsteuer setzt Kommunen in Sachsen-Anhalt finanziell unter Druck ...
Die neue Grundsteuer bringt Sachsen-Anhalts Kommunen bislang weniger Einnahmen als vor der Reform. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes sanken die Einnahmen bei der Grundsteuer A um 1,7 Millionen Euro und bei
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Vorsicht bei Speicherung von Unternehmensdaten - Arbeitnehmern kann Kündigung drohen ...
Verstoß gegen Arbeitsvertrag durch Speichern von Unternehmensdaten Zahlreiche Arbeitsverträge enthalten ein Verbot, nach dem es Arbeitnehmern untersagt ist, unternehmensbezogene Daten auf privaten Medien, wie Handy, Notebook, USB-Stick oder externer Festplatte, zu speichern. Nichtsdestotrotz fo
Der Tagesspiegel: Geheimtreffen bei Düsseldorf: SPD-Führung will K-Frage am 10. Januar klären ...
Berlin - Die engere SPD-Führung will bei einem vertraulichen Treffen in der Nähe von Düsseldorf am 10. Januar klären, wer sie als Kanzlerkandidat in den Bundestagswahlkampf führt. Das berichtet der Berliner "Tagesspiegel" (Freitagausgabe) unter Berufung auf SPD-Kreise. An dem Tref
Straubinger Tagblatt: Besuch der Verteidigungsministerin: Wenig ist gut in Afghanistan ...
Mittlerweile herrscht selbst in der Hauptstadt Kabul permanente Angst vor Gewalt. In 31 von 34 Provinzen wird immer wieder mehr oder weniger heftig gekämpft. Die islamistischen Terror-Kämpfer sind nicht nachhaltig geschwächt worden. Auch deshalb verlieren viele Afghanen zunehmend die Hoffnung
Frankfurter Rundschau: Gespenstische Debatte ...
Versagen wird den staatlichen Institutionen nach jedem Anschlag attestiert, aber die Debatte, die unmittelbar nach der Ermordung von zwölf Besuchern des Weihnachtsmarkts auf dem Berliner Breitscheidplatz begonnen hat, ist anders als ihre Vorgänger nach den Anschlägen in Ansbach oder Würzburg. S




