Mitteldeutsche Zeitung: zu Fußball-WM

Mitteldeutsche Zeitung: zu Fußball-WM

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(ots) - Klar ist auch, dass die Funktionäre bei ihrer
Entscheidung den Sport nicht im Blick gehabt haben. So sehr sie das
auch vorgeben mögen. Denn zur Attraktivität des Wettbewerbs trägt die
Aufblähung des Starterfeldes sicher nicht bei. Das hat die EM in
Frankreich im vergangenen Jahr gezeigt. Da traten 24 statt wie zuvor
16 Teams an. Das Ergebnis war Langeweile. Ein Turnier zum Abgewöhnen.
Dieses Szenario droht nun auch bei Weltmeisterschaften. Der Fifa
wird es egal sein. Denn die Euro 2016 hat auch gezeigt: Trotz
langweiliger Spiele blieben die Einschaltquoten hoch. Die
Verantwortung liegt daher beim Konsumenten. Wer sich jetzt aufregt,
muss 2026 die Konsequenz ziehen. Heißt: TV ausschalten. Sonst dreht
sich das Rad immer weiter.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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drucken  als PDF  Mitteldeutsche Zeitung: zu Unwort des Jahres Südwest Presse: Kommentar zur neuen Form der Weltmeisterschaft
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Datum: 10.01.2017 - 18:57 Uhr
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