WAZ: Trügerische Sicherheit
- Kommentar von Christopher Onkelbach
zu Waffenscheinen
ID: 1443961
erleben musste, möchte erneut in eine solche Situation geraten. Daher
ist es auf den ersten Blick verständlich, sich mit einer
Schreckschuss- oder Gaspistole auszustatten. Vor allem die brutalen
Übergriffe in der Kölner Silvesternacht haben das
Unsicherheitsempfinden vieler Menschen wachsen lassen.
So erklärt sich auch, dass zahlreiche Frauen den kleinen
Waffenschein beantragen. Die wachsende Angst, die sich Populisten
geschickt zunutze machen, ist eine der fatalsten Folgen dieser
furchtbaren Nacht. Denn sie bringt das tiefe Misstrauen zum Ausdruck,
das viele Bürger dem Staat entgegenbringen.
Waffen, auch wenn sie nur der Verteidigung dienen sollen,
vermitteln eine trügerische Sicherheit. Abgesehen davon, dass der
Umgang damit geübt werden muss, birgt ihr Einsatz die Gefahr, dass
brenzlige Situationen außer Kontrolle geraten. In den USA lässt sich
studieren, wohin das führen kann.
Die allgemeine Unsicherheit wird eher noch zunehmen, wenn sich
jedermann aufrüstet. Auch vor Menschen, die sich aus Furcht
bewaffnen, kann man Angst haben. Ein Land, in dem immer mehr Menschen
mit Waffen herumlaufen, ist kein sicheres Land.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.01.2017 - 18:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1443961
Anzahl Zeichen: 1617
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 304 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Trügerische Sicherheit
- Kommentar von Christopher Onkelbach
zu Waffenscheinen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Finanzpolitischer Glücksfall - Kommentar von Tobias Blasius zum Landeshaushalt ...
Der Sozialdemokrat Hans Wertz ist fast 90 Jahre alt geworden. Den ersten NRW-Landeshaushalt ohne neue Schulden seit 1973, als der Aachener selbst das Finanzministerium führte, hat er knapp nicht mehr miterlebt. Wertz starb im Jahr 2012. Sein Genosse und heutiger Amtsnachfolger Norbert Walter-Bor
neues deutschland: Investiert mal! - der Ruf nach Steuersenkungen ist kurzschlüssig ...
Die Tinte unter der Schlussrechnung für den Bundeshaushalt 2016 war noch nicht trocken, da verteilte die CSU bereits das übrig gebliebene Geld: Der Wirtschaftspolitiker Peter Ramsauer erklärte, natürlich via »Bild«-Zeitung, das Geld gehöre »zurück in die Taschen der Steuerzahler«. Zuvo
Fuchs: Bericht des Bundesrechnungshofs zur Energiepolitik ist Ohrfeige für Bundeswirtschaftsministerium ...
Kostendeckel beim Erneuerbaren-Ausbau einführen und Langfristkonzept zur Versorgungssicherheit entwickeln Der Bundesrechnungshof kritisiert in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags massiv die Energiepolitik von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Dazu erklärt
phoenix Im Dialog: Otto Schily zu Gast bei Michael Krons - Freitag, 13. Januar 2017, 22.30 Uhr ...
"Terroristen sind die größte Gefahr für die Freiheit des Menschen", so der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) in der Sendung "Im Dialog". Deshalb habe der Staat die Verpflichtung, die Würde des Menschen zu schützen. Schily, der nach den Anschlägen auf das




