Körpersprache
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•Gang
•Stand
•Oberkörper
sind aussagekräftig für die Haltung. Wer fest mit beiden Beinen auf dem Boden steht, wird anders gesehen als jemand, der in X-Bein-Haltung sich am Stehtisch festhält. Wer mit raumgreifenden Schritten den Flur durchquert, hat es vielleicht eilig oder hält er sich für wichtiger als er ist? Dominanz, Sicherheit und Haltung sind sichtbar, noch bevor ein einziges Wort gesagt wird.
Auch wenn nicht gesprochen wird, Hände und Gesicht reden pausenlos. Um ein Pokerface zu haben, braucht es Übung. Um es mit allen anderen Körperteilen ebenso tun zu können, braucht es erst einmal einen Blick auf sich selbst.
TIPP: Nutzen Sie die Gelegenheit, sich selbst auf dem TV- oder Videoschirm zu sehen. Dazu zählt nicht der Blick auf den Bildschirm während eines Videotelefonats, sondern jener auf die Leinwand des Lebens. Wie sehen andere Sie, wenn Sie in gemütlicher Runde am Tisch sitzen? Was nehmen andere wahr, wenn Sie in schwierigen Situationen Rede und Antwort stehen müssen? Welchen Eindruck hinterlassen Sie, wenn Sie nach einem Vortrag im Foyer mit anderen plaudern? Sich selbst zu sehen, ermöglicht erste Anhaltspunkte.
Körpersprache ist gelernt und automatisiert. Negative Verhaltensweisen zu verändern, ist schwer, denn es müssen neue Bewegungen trainiert und eingeübt werden. Vielfach reicht es aus, sich die Hintergründe von Körpersprache anzusehen, um der Ursache des Verhaltens auf den Grund zu gehen.
•Begeisterung
•Angst
•Zorn
sind Emotionen, die hinter der Fassade des Körpers lauern. Ob getrieben durch ein mangelndes Selbstbewusstsein oder eine übersteigerte Selbstwahrnehmung – der Körper führt aus, was die Emotionen ihm befehlen. Einfach nur eine andere Bewegung zu machen, hilft erst dann, wenn diese Bewegung auch aus Überzeugung geschieht. Die innere Haltung, die Motivation und die Selbsteinschätzung einer Situation sind ausschlaggebend dafür, ob das Verhalten auch glaubhaft und ehrlich beim Gegenüber ankommt. Darüber hinaus führen veränderte Bewegungsmuster auch zu einer Veränderung des Denkens, so dass Selbstreflexion und Ausprobieren Hand in Hand gehen.
TIPP: Wenn Sie es gewohnt sind, sich mit der rechten Hand die Zähne zu putzen, nehmen Sie doch einfach mal die linke. Wenn Sie es gewohnt sind, stets vorwärts zu gehen, gehen Sie auch mal rückwärts. Plötzlich wird deutlich, wie sehr eingefahrene Gewohnheiten zu eingeschränkten Wahrnehmungen und Gefühlen führen.
Die eigene Körpersprache zu kennen und sie lenken zu können, ist für alle eine Herausforderung, die man annehmen muss. Die Körpersprache anderer lesen zu können, scheint erstrebenswert und wichtig, um im Miteinander bestehen zu können. Jedoch lauern auch hier Gefahren in der Bewertung, denn nicht jede Geste und jede Bewegung ist eine unbewusste Aussage der Körpersprache. Gelegentlich ist es eine motorische oder physische Ursache, die eine Bewegung einschränkt, ein Zittern verursacht oder eine Haltung unmöglich aussehen lässt. Erst die komplette Wahrnehmung des Gegenübers mit all den gesagten Worten, der intonierten Stimme, der mimischen Begleitung und den Bewegungen ergibt ein Gesamtbild, das eine Beziehung zum Gegenüber entstehen lässt. Auch olfaktorische und atmosphärische Elemente beeinflussen dieses Bild des anderen und manchmal ist es besser, nicht zu wissen, warum „die Chemie“ zwischen zwei Menschen so gut ist.
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Datum: 25.10.2017 - 15:02 Uhr
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