Weser-Kurier:Über das Wohnen in Bremen schreibt André Fesser

Weser-Kurier:Über das Wohnen in Bremen schreibt André Fesser

ID: 1460750
(ots) - Wohnst du noch oder lebst du schon?" hat mal ein
Möbelverkäufer gefragt und damit nicht nur Tische, Stühle und Betten
beworben, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Der Slogan klingt
smart, und er animiert: Zwei Zimmer, Küche, Bad und Schrankwand -
kann man zwar so machen, aber dann ist man eben Durchschnitt. Also,
mach's besser! Dem Möbelverkäufer ging es natürlich darum, seine
Ideen und seine Produkte an den Kunden zu bringen: die kluge Lösung
für die enge Küche, die Kerze für den Couchtisch, den Bilderrahmen
für den kleinen Flur. Und vielleicht, so wurde suggeriert, verändert
sich damit nicht nur das Erscheinungsbild der eigenen vier Wände,
sondern es verbessert sich auch der ganze Rest. Es besser zu machen,
ist in Bremen gar nicht so einfach. Denn aus Sicht vieler Wohnender
bräuchte es dazu nicht nur Kerze und Rahmen, sondern echte
Veränderung, den großen Wurf. Wer sich aber auf dem Wohnungsmarkt
umsieht, der sieht schwarz. Die guten Objekte, das war schon immer
so, gehen unter der Hand weg. Kleine Wohnungen sind rar, da der
Großstädter gern allein lebt. Der soziale Wohnungsbau kann den Bedarf
kaum decken, zumal die Zuwanderung den Druck auf diesem Sektor
erhöht. Und wer Eigentum sucht, muss angesichts eines überhitzten
Markts tief in die Tasche greifen. Das Geld, das dort liegt, landet
aber häufig in Niedersachsen, weil in den engen Grenzen des kleinsten
Bundeslandes der Raum fürs freistehende Häuschen mit Garten und
Garage fast nicht vorhanden ist. Bremen muss ein Ort sein, der
verschiedene Bedürfnisse bedient, und es muss sich strecken, wenn es
als Wohnort attraktiv sein will, zumal auf diese Weise Einnahmen
generiert werden. Die Stadt hat gute Karten, denn in
Nordwestdeutschland ist sie ein Fixstern mit einer hohen
An-ziehungskraft. Es braucht aber auch gute Ideen, um die Nachfrage


zu bedienen, ohne den Charakter des Standorts zu verändern und ihn
damit seiner Stärken zu berauben. Sonst kann man in Bremen zwar
wohnen, aber nicht mehr gut leben.



Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de

Original-Content von: Weser-Kurier, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Weser-Kurier:Über das Verhalten des Abgeordneten Öztürk schreibt Jürgen Theiner Christian Lindner:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.02.2017 - 21:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1460750
Anzahl Zeichen: 2457

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bremen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 430 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier:Über das Wohnen in Bremen schreibt André Fesser"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Weser-Kurier (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass

Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si

Gabriel spricht sich für EU-Beitritt von Kanada aus ...
Der frühere Außenminister und jetzige Vorsitzende der Atlantik-Brücke, Sigmar Gabriel, hat sich dafür ausgesprochen, Kanada in die Europäische Union einzubinden. "Ich würde den Kanadiern anbieten, Mitglied der Europäischen Union zu werden. Das wäre wahrscheinlich das Sinnvollste. Vielle


Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier


neues deutschland: Berliner LINKE: Hauptstadt-SPD hat noch viel mit sich selbst zu tun ...
Die Doppelspitze der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus bewertet die Zusammenarbeit der neuen rot-rot-grünen Senatskoalition als anspruchsvoll, aber auf dem Weg zum besseren Regieren. "Es ist zu spüren, dass die Sozialdemokraten noch sehr viel mit sich selbst zu tun haben nach ihrem

Berliner Zeitung: Kommentar zum Umfragehoch der SPD: ...
Es ist alles andere als ausgemacht, dass Schulz ins Kanzleramt zieht und Angela Merkel künftig mehr Zeit für gute Bücher hat. Aber der SPD hilft, dass sich die Unionsparteien so lange gegenseitig schlechtgeredet haben, bis es wirklich in den letzten Kreisverband, zum letzten Plakatekleber durc

Uni Köln mahnt bei Pflegemindestlohn zur Zurückhaltung / Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Köln sieht Tarifautonomie durch Pflegemindestlohnkommission gefährdet ...
Das Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln hat ein Diskussionspapier zum Thema "Helfen höhere Mindestlöhne in der Pflege?" veröffentlicht und mahnt darin an, sich bei den Entscheidungen in der Pflegemindestlohnkommission nur auf eine Mindestsicherung als unter

Weser-Kurier:Über Grundschulleiter in Niedersachsen schreibt Peter Mlodoch: ...
Die Befreiung der Schulleiter an niedersächsischen Grundschulen vom Bürokram war überfällig. Angesichts von Inklusion und auch Integration der vielen Flüchtlingskinder haben die Rektoren wahrlich Besseres zu tun, als etwa die Arbeitsverträge ihrer pädagogischen Mitarbeiter auszuformuliere


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z