Rheinische Post: Kommentar /
Auf Friedensmission
= Von Lothar Schröder
ID: 1485476
Geste: eine Ermutigung für die Kopten nach den blutigen IS-Anschlägen
am Palmsonntag. Das ist der pastorale Teil des Besuchs - ein Trost,
ein Zuspruch, eine Anteilnahme. Mehr kann diese 27 Stunden währende
Reise nicht leisten; mehr kann aber auch der Papst in einem Land
anhaltender Christen-Feindlichkeit kaum versprechen. So wichtig die
Seelsorge ist, noch bedeutsamer und wirkmächtiger ist der
"theologische" Aspekt der Reise. Mit seinem Besuch in der
Al-Azhar-Universität, der wichtigsten Lehrstätte für sunnitische
Geistliche, nimmt der Pontifex den Dialog an zentraler Stelle auf.
Oft - und meist zu Recht - wird beklagt, dass der Islam keine Adresse
habe, also kein verbindliches Lehramt für alle Moslems. Wer aber nach
der weltweit einflussreichsten Anschrift sucht, wird in der
Al-Azhar-Uni fündig. Dort muss der Austausch zwischen den
abrahamitischen Religionen beginnen; von dort müssen Signale an die
Welt kommen. Die Seelsorge dient der Gegenwart, das Religionsgespräch
aber der vielleicht friedlichen Zukunft.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.04.2017 - 21:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1485476
Anzahl Zeichen: 1428
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 426 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Auf Friedensmission
= Von Lothar Schröder"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den EU-Richtlinien zum Brexit ...
Eine Scheidung ist schon im Privaten ziemlich kompliziert. Vielfach größer ist die Herausforderung durch den Brexit. Immerhin müssen die Regierung in London die Interessen von England, Schottland und Nordirland, die EU-Kommission sogar von 27 Staaten zusammenführen. Dabei konnte Premierminis
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum FDP-Bundesparteitag ...
Jetzt beginnen die Wochen der Wahrheit für die FDP. Die Liberalen sehen sich gut gerüstet, das Selbstbewusstsein ist zurück. Und die Partei folgt ihrem Vorsitzenden Christian Lindner bedingungslos. Alle wissen: Er ist ihr Mann. Ohne ihn sähe es düster aus. Doch folgen auch die Wähler? L
Rheinische Post: Kommentar / Die FDP ist wieder da = Von Gregor Mayntz ...
Schwur ist ein starkes Wort. Wenn es fällt, hat sich einer entschieden. Auf Leben und Tod. FDP-Chef Christian Lindner erzählt beim Parteitag, was er sich 2013 geschworen hat: "Das letzte Bild der Geschichte der FDP wird nicht der Jubel der Grünen über unser Ausscheiden sein." Diese R
Rheinische Post: Kommentar / Mut zur neuen Deutschland-Rente = Von Eva Quadbeck ...
Wer heute ohne jede zusätzliche private Vorsorge durchs gesamte Arbeitsleben geht, handelt fahrlässig. Doch bislang waren die Angebote für Arbeitnehmer unattraktiv. Im Dickicht der Riester-Angebote mussten die Kunden zu hohe Gebühren begleichen. Viele Sparer zahlten erst üppige Abschlussgeb




