Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland-Türkei
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in der Krise zu oft vergessen. Rüstungsdeals mit Ankara sind immer
eine zweischneidige Angelegenheit. Unter den gegenwärtigen Umständen
aber sind sie besonders schlecht zu begründen: Wer Erdogans
autokratische Bestrebungen öffentlich kritisiert, ihm dann aber
Waffen liefert, setzt die eigene Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Die
deutsche Regierung sollte beim Panzerdeal nichts überstürzen.
Deutschland und die anderen Europäer müssen Erdogan immer wieder
klarmachen, dass er für sein Verhalten einen politischen Preis zu
zahlen hat. Wenn schon nicht zu Hause, dann wenigstens im Ausland.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 09.05.2017 - 18:36 Uhr
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