Vaatz: Ostbeauftragte schadet Ostdeutschland
ID: 1492325
wissenschaftlich stümperhaft
Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer hat
am Donnerstag, 18. Mai 2017 eine Studie zu Rechtsextremismus und
Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland vorgestellt. Dazu erklärt der
für den Aufbau Ost zuständige Stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz:
"Die Studie ist in ihrem Aufbau abwegig und wissenschaftlich
höchst bedenklich. So wurden von den Wissenschaftlern vom Göttinger
Institut für Demokratieforschung nur Freital, Heidenau und Erfurt in
die Untersuchung einbezogen. Von diesen drei Städten ausgehend wurden
dann ein Urteil für ganz Ostdeutschland gefällt. Skandalös wird die
Angelegenheit dann, wenn Medienberichte zutreffen, wonach
Gesprächspartner von den Wissenschaftlern frei erfunden wurden. Wäre
dies der Fall, so ist mit dieser Studie die wissenschaftliche
Reputation der Autoren grundsätzlich in Frage zu stellen. Der Nutzen
dieser Studie ist gleich null, der Schaden für Ostdeutschland aber
enorm.
Der Aufbau Ost ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte für alle
Menschen in Deutschland. Eine Ostbeauftragte, die durch einseitige
Extremismusforschung den Linksextremismus faktisch unter Schutz
stellt, hat ihre Aufgabe verfehlt. Wer den Extremismus wirklich
bewerten will, kann dies nicht tun, ohne auch die
linksextremistischen Szenen in Leipzig und Berlin ihrem Stellenwert
entsprechend einzubeziehen.
Ostdeutschland ist für Menschen in aller Welt attraktiv. Damit das
so bleibt, braucht es solide öffentliche Haushalte und ein stetiges
Wirtschaftswachstum. Dafür zu sorgen, ist nach wie vor eine der
Kernaufgaben beim Aufbau Ost. Nur so können wir gleichwertige
Lebensverhältnisse in Ost und West erreichen. Dieses Ziel
durchsichtigen Wahlkampfinteressen zu opfern, ist eine Missachtung
der enormen Lebensleistungen der Ostdeutschen, die es klar
zurückzuweisen gilt."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.05.2017 - 13:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1492325
Anzahl Zeichen: 2520
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 179 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Vaatz: Ostbeauftragte schadet Ostdeutschland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Gebäudemodernisierungsgesetz - freie Heizungswahl statt Frust und Verunsicherung Anlässlich der 1. Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes erklären der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Lenz, und der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Krings/Hierl: Gute Agenda für mehr Rechtssicherheit und Schutz der Bürger ...
Justizministerkonferenz in Hamburg Zur heute in Hamburg beginnenden 97. Frühjahrskonferenz der Justizministerinnen und Justizminister erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Krings, und die rechtspolitische Sprecherin, Susanne Hierl: Günter Krings: &q
Mattfeldt: Petitionen wirken ...
Petitionsausschuss überreicht Tätigkeitsbericht 2025 Der Petitionsausschuss hat der Präsidentin des Deutschen Bundestages am heutigen Mittwoch seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 überreicht. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Petitionen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, And
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Europäischer Karlspreis der Jugend 2017 ...
Der Sieger vom diesjährigen Europäischen Jugendkarlspreis steht fest: "Erasmus evening", ein polnisches Radioprojekt zum Studienaustauschprogramm Erasmus, wurde heute in Aachen mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der zweite Preis ging an "Re-discover Europe", eine dänische
Umsturz im Kopf - Nachdruck eines Werkes über das Leben im Berlin der 80er Jahre ...
Im Jahr 1987 konnte der Autor für sein erstes Buch keinen Verlag finden und ließ deswegen das Manuskript von einer Freundin mit vier Durchschlägen abtippen. So entstanden 55 Bücher, die man sich ausleihen konnte und nach 14 Tagen zurückbrachte. Nach und nach verschwanden die Bücher jedoch, bis
Das Jenseits Projekt - Kann Gottes Existenz wissenschaftlich bewiesen werden? ...
Die Frage nach der Existenz Gottes ist mehrere Tausend Jahre alt. Bereits seit Menschengedenken glaubte die Menschheit an eine höhere Macht. Der christliche Gott ist dabei eine eher jüngere Entwicklung. Bisher konnte noch niemand beweisen, dass es einen Gott oder sogar mehrere Götter gibt. Doch w
Ich denke oft ... an die Rue du Docteur Gustave Rioblanc - Erinnerungen an eine einzigartige Welt der Toleranz ...
Oft stecken heutzutage Aussagen über Toleranz der religiösen und kulturellen Viefalt nur voller leerer Worte, vor allem, wenn der Autor an seine Kindheit zurückdenkt. Die Jugend von Michel Michel steckte voller Menschen, die von den unterschiedlichsten Hintergründen kamen, aber ohne Probleme mit




