WAZ: Kann ich noch zum Konzert gehen?
- Kommentar von Thomas Mader
zur Terrorgefahr
ID: 1497041
London, Paris ... Und Sie wissen schon, wovon wir reden. Es genügt,
die Städtenamen zu nennen, da assoziiert man Terror. Bei kleineren
Orten funktioniert dies noch nachhaltiger: Djerba. Ist 15 Jahre her,
aber unvergessen. Der Mensch nimmt seine Welt und Zeit in Ereignissen
wahr, nicht in Zahlen. Und wir sehen anhand unserer Städteliste - es
sind die Anschläge in Westeuropa in diesem Jahr - dass der Takt des
Terrors sich steigert.
Kann ich da noch zum Konzert gehen? Soll ich das Fußballspiel
wagen? Mich in die Menge des Einkaufszentrums wagen?
Zahlen mögen vielen Menschen nicht helfen bei der Abwägung dieser
Fragen. Aber einigen vielleicht schon. Hier sind also die kühlen
Zahlen: Bei den genannten Anschlägen sind ohne die Attentäter selbst
40 Menschen gestorben und 171 körperlich verletzt worden.
Wir wollen hier nun keine weiteren Vergleiche ziehen. Terror ist
etwas anderes als ein Verkehrsunfall. Und jedes einzelne Opfer ist
eines zu viel. Aber entgegen des Bauchgefühls bleibt wahr: Das
persönliche Risiko, Opfer eines Anschlags zu werden, ist
verschwindend gering.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.06.2017 - 18:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1497041
Anzahl Zeichen: 1556
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 314 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Kann ich noch zum Konzert gehen?
- Kommentar von Thomas Mader
zur Terrorgefahr"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Mittelbayerische Zeitung: Mittelbayerische Zeitung (Regensburg), Kommentar zu den Problemen beim Schwimmunterricht in Deutschland, Autorin: Christine Strasser ...
Sommer, Sonne, Freibad: Die Saison hat erst vor wenigen Wochen begonnen. Aber dass Kinder im Becken planschen können, ist nicht selbstverständlich. Auch wer sportlich seine Bahnen ziehen möchte, hat immer wieder das nachsehen. Seit 2004 wurden in Bayern 63 öffentliche Frei- und Hallenbäder ges
WAZ: Die pure Lust am Leben - Kommentar von Lutz Heuken zur Reaktion auf den Terror ...
Nach einem Wochenende wie diesem fällt es schwer, nicht zu verzagen. Wieder einmal hat der islamistische Terror in Europa seine Blutspur hinterlassen. Wieder einmal fordern Politiker harte Gegenmaßnahmen und appellieren an die Bürger, sich jetzt nicht vor lauter Terrorangst zu verkriechen.
Kurier am Sonntag:Über die Terrorwarnung bei "Rock am Ring" schreibt Joerg Helge Wagner ...
Marek Lieberberg hat es nicht so leicht: Sein "Rock am Ring" ist keine Benefiz-Veranstaltung, er trägt ein hohes unternehmerisches Risiko und hat natürlich kommerzielle Interessen. Trotzdem ist seine Wutrede nach der Unterbrechung des Mega-Spektakels wegen einer Terrorwarnung zutiefst
BERLINER MORGENPOST: Gut, dass die Wippe kommt - Politischer Streit um das Einheitsdenkmal beendet - Kommentar von Jochim Stoltenberg ...
Es wäre schon ziemlich blamabel, wäre Deutschland daran gescheitert, dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer und der Überwindung der Teilung ein Denkmal zu Ehren einer in der Welt einmaligen friedlichen Revolution zu schaffen. Und dass sich Meinungen und Urteile ändern können, das beweist in




