Rheinische Post: Arbeitgeber warnen SPD vor steigenden Krankenkassenbeiträgen
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Arbeitgeberverbandes BDA, Steffen Kampeter, hat nach der Vorstellung
des SPD-Steuerkonzepts vor steigenden Krankenkassenbeiträgen gewarnt.
"Wer den Krankenkassenbeitrag anhebt, riskiert Arbeitsplätze und
Wachstum", sagte Kampeter der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Abkassieren statt
Strukturreformen - ein solcher Politikansatz tauge nicht für die
Herausforderungen der Demographie. "Die Lohnzusatzkosten insgesamt
müssen weiter unter 40 Prozent bleiben", sagte Kampeter. Er lobte
jedoch, dass SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz in seinem
Steuerprogramm Entlastungen vorsieht. "Steuerentlastungen sind
geboten, und es freut die Arbeitgeber, dass dies nun auch in der SPD
so gesehen wird", so Kampter. Es müssten aber auch "echte Senkungen
und nicht nur Umfinanzierungen" sein. KONTEXT Das von Martin Schulz
präsentierte SPD-Steuerkonzept sieht eine Wiedereinführung der
paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung vor.
Arbeitnehmer würden laut SPD durch gleich hohe Beiträge der
Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren. Das Konzept sieht dabei
eine Entlastung der Arbeitnehmer um fünf Milliarden Euro pro Jahr
vor.
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Datum: 19.06.2017 - 15:17 Uhr
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