Steinbach soll BdV-Mitgliederzahlen belegen

Steinbach soll BdV-Mitgliederzahlen belegen

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Steinbach soll BdV-Mitgliederzahlen belegen



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Zu den juengsten Medienberichten ueber offenbar weit ueberhoehte Angaben zu Mitgliederzahlen des Bundes der Vertriebenen (BdV) durch dessen Praesidentin Erika Steinbach vor dem Hintergrund ihrer Forderung nach mehr Einfluss im Rat der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versoehnung erklaert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Angelica Schwall-Dueren, auch Mitglied des Stiftungsrates:

In der Diskussion um den Einfluss des BdV in der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versoehnung bedient sich der Verband laut juengsten Medienberichten offenbar voellig ueberhoehter Mitgliederzahlen. Waehrend der BdV-Vorstand vorgibt, etwa zwei Millionen Vertriebene zu vertreten, sollen nach einer aktuellen Umfrage lediglich 550.000 Mitglieder in den Landesverbaenden organisiert sein.

Angesichts der voellig unangemessenen Forderung von Frau Steinbach, die Sitzzahl fuer die BdV-Vertreter zu erhoehen, muss deshalb vielmehr die Frage gestellt werden, ob nicht andere Bevoelkerungsgruppen, die Opfer von (deutscher) Vertreibung geworden sind, im Stiftungsrat vertreten sein muessten.

Der Verdacht liegt nahe, dass sich der BdV unter Vorspiegelung falscher Tatsachen mehr politischen Einfluss im "sichtbaren Zeichen" erschleichen will. Die BdV-Praesidentin Erika Steinbach darf angesichts der aktuellen Debatte um die Besetzung des Stiftungsrates die Fakten nicht laenger verschleiern. Steinbach soll die BdV-Mitgliederzahlen endlich belegen und aufhoeren, der Oeffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen.


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drucken  als PDF  PIEPER: Am Solidarpakt wird nicht gerüttelt Gesundheitsgefährdende Röntgenstrahlung bei Nacktscannern
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Datum: 07.01.2010 - 19:49 Uhr
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