Weser-Kurier:Über die Bremer Politik schreibt Moritz Döbler
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hat gegen ihren Vorsitzenden gestimmt. Das ist keine drei Wochen her.
Aber Björn Tschöpe beeindruckt das wenig. Im Gegenteil, er denkt
schon an die Zeit nach der nächsten gewonnenen Wahl.(...) Ist das
machtvergessen oder schlicht bräsig? Jedenfalls scheint in dieser
Äußerung eine Haltung durch, die sich der Fraktionschef leisten kann,
weil die eigene Partei seit mehr als sieben Jahrzehnten regiert. Es
wird schon weitergehen. (...) Die Tragik liegt eher auf Seiten der
Opposition. (...) In der CDU läuft es auf ein lahmes Rennen zwischen
Thomas Röwekamp und Jens Eckhoff hinaus, die Linke fürchtet, als
Mehrheitsbeschafferin für Rot-Grün gesehen zu werden. So gesehen hat
Björn Tschöpe mit seiner Analyse recht: Die SPD regiert, so oder so.
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Datum: 30.06.2017 - 20:35 Uhr
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