„Mein Feedback hole ich mir bei den Patienten!“: Zur Führungsqualität niedergelassener Ärzte

„Mein Feedback hole ich mir bei den Patienten!“: Zur Führungsqualität niedergelassener Ärzte in Zeiten der Digitalisierung

ID: 1507465

Professionelle Führung basiert vor allem auf Kommunikation. Doch Ärzte versagen hierbei in ihrer Rolle als Führungspersonen fast vollständig. Das zeigt eine Untersuchung der Nutzung des Instrumentes „Mitarbeitergespräche“.




(firmenpresse) - Ergebnisse einer Exploration
Mitarbeitergespräche, ob nur zum Zweck der Vereinbarung von Zielen oder für die Ermittlung von Lob- und Kritik eingesetzt, zählen zu den Basis-Führungsinstrumenten, ohne die ein funktionierendes Personalmanagement nicht möglich ist. Eine Befragung von 730 Medizinischen Fachangestellten aus verschiedenen Arztpraxen der Valetudo-Community© zeigt jedoch, dass es um die Anwendungs-Realität äußerst schlecht bestellt ist.

Mitarbeitergespräche sind eine Seltenheit
Lediglich 212 MFA (29%) berichten, dass in ihren Betrieben regelmäßig Mitarbeitergespräche durchgeführt werden. 109 (14,9%) geben an, dass die Praxisinhaber ab und an derartige Gespräche führen. In den übrigen Arztpraxen wird das Instrument nicht eingesetzt.

Werden Gespräche geführt, sind sie meist unprofessionell
Die MFA wurden parallel gebeten, die Qualität der Gespräche, soweit sie stattfinden, aus ihrer Sicht zu bewerten. Der Appraisal Interview Quality Score, das Verhältnis aus Zufriedenheit und Anforderungen, lag bei lediglich 29,1%. Als Gründe wurden vor allem eine starke Monologisierung seitens der Ärzte genannt, ebenso eine einseitige Kritik-Dominanz, unstrukturierte Verläufe und die oft fehlende Möglichkeit, eigene Anliegen und Ansichten einbringen zu können.

Unzureichende Führung ist eine Barriere für die Digitalisierung
Was Manager im Hinblick auf die Umsetzung von Veränderungsprozessen in Unternehmen wissen, werden viele Ärzte, die ihre Arbeit digital unterstützen wollen, noch lernen müssen: ohne eine professionelle Mitarbeiterführung und -motivation wird der Wandlungsprozess nur mühsam vorangehen. Wie groß der Veränderungsbedarf ist, zeigt eine Zahl: der Leadership Materialization Score (LMS, Einsatz der Führungsinstrumente im Vergleich zum Best Practice-Standard) beläuft sich – über alle ärztlichen Fachgruppen betrachtet – auf durchschnittlich nur 41,9%.


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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Das Ziel:
Zukunftsgerichtete Erfolgs-Optimierung in der Gesundheitswirtschaft

Der Weg:
Ganzheitliche Leistungspotenzial-Entwicklung
(Personen, Strukturen, Prozessen, Sicht- und Verhaltensweisen, Ideen und Konzepte)

Die Umsetzung:
Best Practice-Benchmarking, Digital Health Consulting, Innovationsmanagement und Trendscouting

Das Umsetzungs-Prinzip:
SAO: Sensibilisieren-Analysieren-Optimieren

Die Realisierung:
Individual-Projekte und TeleConsulting

Die Zielgruppen:
Arzt- / Zahnarztpraxen, Netze, Apotheken
Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Logopäden etc.
Krankenhäuser, MVZ, Pflege, Seniorenheime
Medizintechnik-, Digital und Pharma-Anbieter
Krankenkassen, Institutionen, Vereine, Verbände



Leseranfragen:

Dipl.-Kfm. Klaus-Dieter Thill
Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS)
E-Mail: post(at)ifabs.de
Telefon: +49-211451329 (Voice Mail)
Telefon: +49-15234191376
Telefax: +49-32225458028
Post: IFABS / Dipl.-Kfm. Klaus-Dieter Thill, Homberger Str. 18, 40474 Düsseldorf.



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drucken  als PDF  Ambulante Patientenversorgung: Von der Digitalisierung profitieren nur Arztpraxen mit einem Best Practice-Management Praxismanagement-Forschung: Teamwork-Förderung in Arztpraxen lohnt sich
Bereitgestellt von Benutzer: ifabs
Datum: 05.07.2017 - 08:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1507465
Anzahl Zeichen: 2186

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Klaus-Dieter Thill
Stadt:

Düsseldorf


Telefon: 0211-451329

Kategorie:

Ärzte


Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 05.07.2017

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