Mittelbayerische Zeitung: Generation Online / Kommentar zur zunehmend hohen Belastung im Arbeitsleben schon für junge Menschen
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Unfähigkeit, nach der Arbeit abschalten zu können, sind die größten
Stressfaktoren für Arbeitnehmer - nicht nur für Auszubildende.
Während der Arbeitszeit können die Wenigsten einen Blick aufs Handy
werfen. Ungelesene Whats-App-Nachrichten, der Facebook-Feed und die
neuesten Instagram-Fotos stauen sich auf und müssen in der
Mittagspause abgearbeitet werden - wo man sich doch eigentlich
entspannen sollte. Dieselbe Prozedur noch mal nach Feierabend. Die
Angst, etwas zu verpassen, hat sogar einen Namen: "Fomo" - Fear of
missing out. Zum exorbitanten Medienkonsum kommen noch andere
Stressfaktoren: lange Fahrt- und Arbeitszeiten, Leistungsdruck,
Überforderung. Das lässt sich nicht alles auf Anhieb ändern. Was
allerdings jeder können sollte: offline gehen. Die Azubis von heute
sind unsere Zukunft. Arbeitgeber und Krankenkassen müssen gemeinsam
dafür sorgen, dass sie dann, wenn sie Verantwortung übernehmen
müssen, auch noch fit genug dafür sind.
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Datum: 05.07.2017 - 20:58 Uhr
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