Köhlbrandbrücke: Greenpeace-Kletterer fordern in 50 Meter Höhe Ausstieg aus der Kohle / G20-Gipfel muss Maßnahmen zum Schutz des Klimas beschleunigen
ID: 1508834
demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute friedlich an der 50 Meter
hohen Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen. "G20: End Coal" fordern die
Umweltschützer auf einem 18 mal 40 Meter großen Banner, mit dem sich
Kletterer von der Brücke abgeseilt haben. Die 65 Aktivisten aus
Deutschland, Schweden, Spanien und anderen europäischen Ländern
fordern von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihren
G20-Kollegen, klimaschädliche Kohle schneller durch saubere
Erneuerbare zu ersetzen. "Nur wenn die G20-Staaten beim Umstieg von
Kohle auf Erneuerbare konsequent vorangehen, lassen sich die
katastrophalsten Folgen des Klimawandels verhindern", sagt
Greenpeace-Energieexpertin Susanne Neubronner. "Das Energiewendeland
Deutschland und Kanzlerin Merkel als G20-Präsidentin stehen hier ganz
besonders in der Pflicht."
G19 müssen Maßnahmen zum Schutz des Klimas beschleunigen
US-Präsident Donald Trumps Entschluss, aus dem Pariser Abkommen
auszusteigen, hat Klimaschutz in den Mittelpunkt des heute endenden
G20-Gipfels gerückt. Als Erfolg kann ein Klimabeschluss nur gelten,
wenn die anderen G20-Staaten darin über ihr bisheriges Bekenntnis zum
Pariser Abkommen hinausgehen. "Kanzlerin Merkel muss als Gastgeberin
mehr liefern als den Status Quo", so Neubronner. "Millionen vom
Klimawandel bedrohte Menschen erwarten, dass die G20-Chefs auch ohne
Trump mehr tun, um die Treibhausgase schnell zu senken. Das wird nur
mit dem Ausstieg aus der Kohle gelingen."
Weltweit geht der Anteil der besonders klimaschädlichen Kohle an
der Energieversorgung seit 2014 zurück. Dieser Rückgang muss jedoch
deutlich beschleunigt werden, um die immer spürbarer werdenden Folgen
der Erderhitzung einzudämmen. G20-Länder wie Großbritannien,
Frankreich, Südkorea haben bereits reagiert und wollen in den
kommenden Jahren aus der Kohle aussteigen. In Deutschland jedoch
liegt der Anteil des Kohlestroms noch immer bei über 40 Prozent.
Entsprechend kommt Deutschland im Klimaschutz nicht vom Fleck. Der
Ausstoß an Treibhausgasen lag im vergangenen Jahr mit 906 Millionen
Tonnen so hoch wie im Jahr 2009.
Achtung Redaktionen: Rückfragen an Susanne Neubronner, Tel.
0171-5690576, oder Pressesprecherin Cornelia Deppe-Burghardt, Tel.
0151-14533087. Fotos: Conny Böttger, Tel. 0151-21497430.
Videomaterial: Sonka Terfehr, Tel. 0175-5891718.
Greenpeace-Pressestelle: Telefon 040-30618-340, Email
presse@greenpeace.de; Greenpeace auf Twitter:
http://twitter.com/greenpeace_de, auf Facebook:
www.facebook.com/greenpeace.de.
Original-Content von: Greenpeace e.V., übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.07.2017 - 08:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1508834
Anzahl Zeichen: 2954
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hamburg
Kategorie:
Umweltpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 839 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Köhlbrandbrücke: Greenpeace-Kletterer fordern in 50 Meter Höhe Ausstieg aus der Kohle / G20-Gipfel muss Maßnahmen zum Schutz des Klimas beschleunigen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Greenpeace e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hamburg (voices) Anike Peters, Energieexpertin (Greenpeace) zum Themen-Impuls: „Auf zum Atomstrom oder Go Green - was hilft wirklich in der Energiekrise?". Pressekontakt: Sonka Terfehr +491755891718 sonka.terfehr@greenpeace.org Copyright: Greenpeace e.V. / Die Verwendung dieses Videos
Greenpeace-Recherche: Russlands Schattenflotte fährt deutlich häufiger durch deutsche Hoheitsgewässer / Marode Öltanker umgehen schwedische Kontrollen in der Ostsee ...
30. 6. 2026 - Die Zahl der überalterten und schlecht gewarteten Tanker, die russisches Rohöl durch deutsche Gewässer transportieren, ist in den vergangenen Monaten sprunghaft gestiegen, zeigt eine neue Greenpeace-Recherche. Zwischen dem 6. März und dem 16. Juni wählten 42 von insgesamt 136 Tank
Tempo 30 – für sichere Straßen ...
Hamburg (voices) Marissa Reiserer, Mobilitäts-Expertin (Greenpeace) zum Themen-Impuls: Tempo 30: kleines Schild, große Debatte – wie viel Verkehrswende steckt wirklich drin?. Pressekontakt: Gregor Kessler gregor.kessler@greenpeace.org Copyright: Greenpeace e.V. / Die Verwendung dieses Vi
Weitere Mitteilungen von Greenpeace e.V.
Greenpeace-Aktivisten protestieren mit Trump-Großplastik auf der Elbe für Klimaschutz G19-Chefs dürfen sich nicht hinter Blockade des US-Präsidenten verstecken ...
7. 7. 2017 - Für die schnelle und konsequente Umsetzung des Pariser Klimaabkommens durch die G20-Staaten demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute vor der Elbphilharmonie. Die Umweltschützer ziehen eine sieben Meter hohe Großplastik des US-Präsidenten Donald Trump auf einem Ponton vor das Ko
G20 Auftakt: Greenpeace-Aktivisten demonstrieren mit Ballon unmittelbarüber dem Tagungsort Protestballon am Fernsehturm fordert Maßnahmen zum Schutz des Planeten ...
7. 7. 2017 - Über dem Tagungsort des G20-Gipfels fordern Greenpeace-Aktivisten heute auf einem fünf Meter großen Weltkugel: "Planet Earth First". Der Protestballon hat sich ferngesteuert an der Unterseite des Fernsehturms auf dem Messegelände aufgeblasen. Dort startet heute unter ma
Greenpeace-Studie: Erneuerbare Energien schon heute in der Hälfte der G20 günstiger als Kohle und Atom Windkraft und Solar bis spätestens 2030 in allen 20 Staaten billigste Stromquelle ...
5. 7. 2017 - Windräder und Solaranlagen werden spätestens bis zum Jahr 2030 in allen G20-Ländern die günstigste Form der Stromerzeugung sein. In rund der Hälfte der Staaten sind Erneuerbare Energien seit 2015 billiger oder gleich teuer wie Strom aus klimaschädlichen Kohlemeilern oder gefäh
Greenpeace-Studie belegt: Deutschland subventioniert Kohle,Öl und Gas mit 46 Milliarden Euro pro Jahr / Künstlich verbilligte fossile Energien blockieren Klimaschutz ...
4. 7. 2017 - Mit 46 Milliarden Euro begünstigt die Bundesregierung jährlich den Abbau und das klimaschädliche Verbrennen von Kohle, Öl, und Gas in Deutschland. Diese Politik verteuert die Energiewende und wälzt einen großen Teil der Folgekosten fossiler Energien auf die Gesellschaft ab. Das




