Mitteldeutsche Zeitung: zu G20 und Journalisten
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zu verhindern, gegen die Journalisten entschieden haben. Schließlich
bewegte sich die Veranstaltung schon aus anderen Gründen am Rande des
Scheiterns. Es wäre ein weiterer Kniefall vor dem selbstherrlichen
Herrscher am Bosporus. Andere Geheimdienste dürften ebenfalls
involviert gewesen sein. Schließlich ist unklar, was deutsche Dienste
eigentlich über deutsche Journalisten wissen. Hier herrscht
Intransparenz, wo Transparenz geboten wäre. Wenn Erdogan die
Pressefreiheit nicht nur daheim, sondern womöglich auch in
Deutschland einschränken kann, dann wäre die Grenze des Erträglichen
weit überschritten. Es zeigt sich einmal mehr: Man kann mit diesen
Leuten nicht gut Freund sein, ohne dass es abfärbt.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 12.07.2017 - 19:02 Uhr
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