Mitteldeutsche Zeitung: zu Gift-Eiern
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ein Tropfen auf den heißen Stein. Das liegt vor allem daran, dass den
Aufsehern - auch in Deutschland - nach wie vor das Personal fehlt,
um mehr Wirkung zu entfalten. Das ist geradezu eine Einladung für
unseriöse Geschäftemacher und Betrüger. Sie wissen, dass mit
minderwertiger Ware in der Lebensmittelbranche satte Renditen möglich
sind. Es kommt nicht von ungefähr, dass die organisierte Kriminalität
diesen Bereich längst für sich entdeckt hat. Ehe sie auffliegen, sind
ihre Lebensmittel längst verspeist. Das gefährdet das Vertrauen in
eine insgesamt gut funktionierende Lebensmittelversorgung. Und das
muss sich die Politik vorwerfen lassen, und zwar bei jedem Skandal
aufs Neue.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 03.08.2017 - 18:52 Uhr
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