Westfalenpost: Absturz mit Ansage - Zum Insolvenzantrag von Air Berlin
ID: 1520707
über zehn Jahren ein Ende. Der Aufprall in der Insolvenz dürfte nicht
zufällig in die Ferienzeit fallen. Air-Berlin-Reisenden dürfte
gestern kurz mulmig in der Magengegend geworden sein, wie bei einem
kapitalen Luftloch in zig Kilometern Höhe. Dass der Bund ohne zu
zögern mit 150 Millionen Euro einspringt, damit urlaubende Wähler mit
ihren Familien nicht zu lange verunsichert in der Sonne schmoren
müssen, wundert nicht. Die Kreditzusage kam prompt - und das war
richtig. Die Regierung war nicht überrascht, sie war gestern längst
informiert. Wie auch immer. Erstens: Flugreisende müssen in Zukunft
auch dann abgesichert sein, wenn sie ihr Ticket auf eigene Faust
gekauft haben. Das ist heute mitnichten so. Ein längst überfälliges
Thema, das endlich vom Tisch in Berlin und Brüssel muss. Zweitens:
Dass der Bund eingesprungen ist, verschafft Spielraum, um möglichst
viele der rund 8500 Arbeitsplätze bei Air Berlin zu retten und den
Schaden für die Flughäfen Düsseldorf und Berlin, wo Deutschlands
zweitgrößte Fluglinie einen Löwenanteil bei Starts und Landungen
ausmacht, so gering wie möglich zu halten. Wie viele Jobs gerettet
werden und wie viel Steuergeld versenkt wird, ist allerdings offen.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.08.2017 - 22:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1520707
Anzahl Zeichen: 1586
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 434 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Absturz mit Ansage - Zum Insolvenzantrag von Air Berlin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Schwäbische Zeitung: Pflegepläne: Das ist Kindern zumutbar - Kommentar zu Pflegeplänen ...
Das müssen selbst politische Gegner von Minister Gröhe anerkennen: Der CDU-Mann hat in der Pflege etwas bewegt. Er hat die Pflegestufen endlich so umgewandelt, dass auch Demenzkranke etwas aus der Pflegeversicherung bekommen können, und pflegende Angehörige besser abgesichert. Das alles ware
Schwäbische Zeitung: Eine eigene Idee fehlte seit Langem - Leitartikel zu Air Berlin ...
Das Ende hat sich schon Freitag abgezeichnet: Als Air-Berlin-Großaktionär Etihad die vereinbarte Kredittranche von 50 Millionen Euro nicht überwiesen hat, war klar gewesen, dass die Insolvenz naht. Nun stützt die Bundesregierung das Unternehmen mit einem Darlehen in Höhe von 150 Millionen E
Rheinische Post: Kommentar / Praktizieren verbieten = Von Christian Schwerdtfeger ...
Seit mehr als einem Jahr laufen nun schon die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen einen Heilpraktiker, der Krebspatienten mit einem unzureichenden Mittel behandelt haben soll. Im Kreis Viersen darf er deshalb nicht mehr praktizieren. So ist es mehr als
Rheinische Post: Kommentar / Kritik an EZB geadelt = Von Birgit Marschall ...
Aus der Entscheidung des Verfassungsgerichts lässt sich klar herauslesen, dass Karlsruhe in den EZB-Anleihekäufen nichts anderes als eine verbotene Staatenfinanzierung sieht, deren Folgen im Ernstfall vor allem deutsche Steuerzahler tragen müssten. Damit wird die besonders von Parteien am rec




