neues deutschland: Arbeitsrechtler Däubler: "Befristet Beschäftigte verhalten sich noch konformer"
ID: 1526186
Interview mit "neues deutschland" (Dienstagausgabe), sachgrundlose
Befristungen von Beschäftigungsverhältnissen abzuschaffen. "Warum ein
Vertrag nicht verlängert wird, kann niemand kontrollieren", sagt der
emeritierte Professor für deutsches und europäisches Arbeitsrecht.
"Befristet Beschäftigte verhalten sich noch konformer als Kollegen
mit unbefristeten Arbeitsverträgen." Um nach Ablauf des Vertrages
weiter beschäftigt zu werden, würden sich Beschäftigte zurücknehmen
und Konflikten aus dem Weg gehen.
"Die Meinungsfreiheit von Arbeitnehmern ist rechtlich gut
geschützt", sagt Däubler. Doch aus Angst äußerten Beschäftigte ihre
Meinung zu selten. Um ihre Position zu stärken, müssten sachgrundlose
Befristungen abgeschafft werden.
Die SPD hatte bereits im Wahlprogramm 2013 die Abschaffung
sachgrundloser Befristungen gefordert. "Es ist nichts passiert",
klagt Däubler. Im aktuellen Wahlprogramm erhebt die SPD die Forderung
erneut.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.09.2017 - 17:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1526186
Anzahl Zeichen: 1340
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 309 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Arbeitsrechtler Däubler: "Befristet Beschäftigte verhalten sich noch konformer""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Rheinische Post: Mutmaßliches Stahlkartell/Durchsuchungen auch bei Arcelor-Mittal ...
Der Stahlhersteller Arcelor-Mittal hat Durchsuchungen im eigenen Hause aufgrund eines neuerlichen Kartellverdachts bestätigt. "Ich bestätige, dass es Hausdurchsuchungen im August gegeben hat", sagte gestern ein Sprecher des Konzerns der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen P
Rheinische Post: Großangelegte Razzia bei Stahlkonzernen / Erneut Verdacht auf Kartellfälle ...
Düsseldorf Die Stahlindustrie ist erneut ins Visier der Wettbewerbshüter geraten. Das Bundeskartellamt hat nach eigenen Angaben ein weiteres größeres Verfahren gegen deutsche Stahlhersteller eingeleitet. Es bestehe der Verdacht wettbewerbswidriger Vereinbarungen, bestätigte ein Sprecher der
neues deutschland: Berlins Integrationsbeauftragter will neues Konzept für Geflüchtete entwickeln ...
Das Land Berlin will gemeinsam mit der Stadtgesellschaft ein neues Maßnahmenpaket für die Integration erarbeiten. »Wir entwickeln gerade ein neues Konzept für die Integration und Partizipation von Geflüchteten«, erklärte Berlins Integrationsbeauftragter, Andreas Germershausen, der in Berl
Junge Wirtschaft zu TV-Duell Merkel vs. Schulz ...
Die Junge Wirtschaft zeigt sich überwiegend enttäuscht vom Verlauf des TV-Duells zwischen Angela Merkel und Martin Schulz am Abend des 3. September. Themen waren unter anderem soziale Gerechtigkeit und Migration. Alexander Kulitz, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, zum




