Tatkräftiger Einsatz: etwa 650 000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bei der Bundestagswahl 2017
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September 2017 werden rund 650 000 Wahlhelferinnen und -helfer in
etwa 88 000 Wahlvorständen durch ihren ehrenamtlichen Einsatz zum
Gelingen der Bundestagswahl beitragen. Sie bilden das Fundament der
Selbstorganisation der Wahl durch das Volk und sind daher die
wichtigsten Träger des Wahlverfahrens. Der Bundeswahlleiter bittet
die Bürgerinnen und Bürger, sich für dieses besonders wichtige
Ehrenamt zur Verfügung zu stellen und dankt allen herzlich, die am
24. September 2017 in den Wahlvorständen als Wahlhelferinnen und
Wahlhelfer unserer Demokratie - und damit uns allen - einen guten
Dienst erweisen.
Bei der bevorstehenden Bundestagswahl wird es rund 73 500 Urnen-
und etwa 14 500 Briefwahlbezirke geben. Die Wahlbezirke werden von
den Gemeinden so eingeteilt, dass sie für die Wählerinnen und Wähler
möglichst gut zu erreichen sind. In jedem Wahllokal und für jeden
Briefwahlbezirk gibt es einen Wahlvorstand, der sich aus einem oder
einer Wahlvorsteher/-in, einer Stellvertretung und drei bis sieben
Beisitzerinnen und Beisitzern zusammensetzt. Manche Großstädte
benötigen für die Durchführung der Bundestagswahl bis zu 10 000
Wahlhelferinnen und Wahlhelfer.
Der Wahlvorstand organisiert und überwacht die ordnungsgemäße
Durchführung der Wahl und erklärt bei Bedarf den Bürgerinnen und
Bürgern die Wahlformalitäten. Er zählt nach Schließung des Wahllokals
die Stimmen aus und meldet das Ergebnis an die Kommune, die dies an
die Kreiswahlleitung weiterleitet. Diese ermittelt aus den
Schnellmeldungen das vorläufige Wahlergebnis für den Wahlkreis und
teilt ihr Ergebnis der Landeswahlleitung mit. Die Landeswahlleitung
wiederum meldet die eingehenden Wahlkreisergebnisse sofort und
laufend dem Bundeswahlleiter weiter, der daraus das vorläufige
Wahlergebnis für ganz Deutschland ermittelt. Einen anschaulichen
Einblick in die Tätigkeiten der Wahlvorstände bieten die Videos "Der
Wahlvorstand", "Ablauf des Wahltages" und "Ablauf der Stimmauszählung
und Dokumentation", die auf der Internetseite des Bundeswahlleiters
abrufbar sind.
Weitere Auskünfte gibt:
Büro des Bundeswahlleiters Telefon: 0611 75-4863
www.bundeswahlleiter.de/kontakt
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Der Bundeswahlleiter
Pressestelle
Telefon: +49 611-75 34 44
E-Mail: pressestelle@bundeswahlleiter.de
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Datum: 08.09.2017 - 09:05 Uhr
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