Weser-Kurier:Über den Brexit schreibt Katrin Pribyl:
ID: 1529244
Brexit-Anhänger, die jahrelang die fehlende Souveränität des
britischen Parlaments beklagten und schimpften, Großbritannien werde
von ungewählten Vertretern in Brüssel regiert, befürworten nun still
und leise den drohenden Machtverlust der Abgeordneten. Mehr noch:
Viele von ihnen beschuldigen Kritiker des Gesetzentwurfs, mit ihren
Einwänden den Brexit boykottieren zu wollen. Dabei ging es bei der
Abstimmung nicht darum zu zeigen, ob man nun die Scheidung von der
Gemeinschaft stoppen möchte oder sie unterstützt. Der EU-Ausstieg
kommt so sicher wie der nächste Regenguss über Großbritannien. Es
geht allein um die Rolle des Parlaments. Dass es einzelnen Ministern
künftig möglich sein soll, politisch relevante Anpassungen am
Parlament vorbei zu beschließen, gleicht einer Anmaßung der
Mächtigen. Theresa May hat ohne Not im März 2017 Artikel 50
ausgelöst, den auf zwei Jahre befristeten Austrittsprozess in Gang
gebracht und die Abgeordneten unter Zeitdruck gesetzt. Auch wenn es
mühsam wird: Das Unterhaus und damit das Volk muss die letzte
Entscheidungsgewalt haben, sonst wird die Demokratie gefährdet.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Original-Content von: Weser-Kurier, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.09.2017 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1529244
Anzahl Zeichen: 1529
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 408 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier:Über den Brexit schreibt Katrin Pribyl:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz begrüßt: "Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum können erheblich sein. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Chefökonom d
Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass
Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si
Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier
neues deutschland: Kommentar zur Machtprobe in Katalonien: Referendum oder Aufruhr ...
»Ich bin gegen die Unabhängigkeit Kataloniens, aber ich bin für ein Referendum. Sonst droht der Aufruhr.« Das Zitat stammt von Sergi Pàmies, einem der bekanntesten katalanischen Schriftsteller und es fiel 2012 - dem Jahr, in dem die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien richtig an Fahrt auf
Kanzlerin Merkel lehnt generellen Stopp der Rüstungsexporte in die Türkei an ...
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt einen generellen Stopp der Rüstungsexporte in die Türkei ab. Im Wahlkampfinterview mit dem Radiosender NDR Info sagte Merkel, die Bundesregierung entscheide von Fall zu Fall. Die CDU-Chefin verwies nochmals deutlich darauf, dass es sich bei der Türkei
phoenix Unter den Linden spezial: Dietmar Bartsch (Die Linke): "Entweder sind die unfähig, oder da stecken Leute mit unter der Decke" ...
Dietmar Bartsch, Spitzenkandidat der Linken für die Wahl des nächsten deutschen Bundestags, hat der Regierung im Zusammenhang mit der Dieselkrise schwere Vorwürfe gemacht. Dass Bundesverkehrs- und Bundeswirtschaftsministerium wie auch nachgeordnete Behörden nichts von den Mauscheleien gewuss
Rheinische Post: Kommentar / Hohn für Demokratie = Von Eva Quadbeck ...
Die Meldungen über deutsche Bürger, die ohne ersichtlichen Grund in der Türkei verhaftet werden, kommen inzwischen in einer so dichten Folge, dass ein Gewohnheitseffekt einzutreten droht. Das darf nicht passieren. Jeder unschuldig Verhaftete ist ein Skandal, eine Verhöhnung demokratischer Spi




