Bayernpartei: Ein weiteres Fernsehduell ist nicht nötig, um die Perspektivlosigkeit der Berliner Politik aufzuzeigen
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SPD-Kanzlerkandidaten Schulz auf den letzten Metern das Ruder gegen
die Umfragen doch noch herumzureißen. Nun hat er ein weiteres
Fernsehduell gefordert.
Als wenn nicht schon bei der ersten Auflage klar geworden wäre,
dass sich die Bevölkerung bei der Wahl einer der Großparteien
zwischen "weiter so" und "weiter so" entscheiden kann.
Das erste Fernsehduell war der bisherige Höhepunkt eines
Wahlkampfs auf Teletubby-Niveau. Ernsthafte Diskussionen oder
gepflegter Streit über verschiedene Entwürfe für die Zukunft -
Fehlanzeige. Dafür viel Pseudo-Wohlfühl-Atmosphäre und die Hashtags
#fedidwgugl und #schulzzug, die eigentlich nur als Futter für
Satiriker taugen. Die CDU hat in Berlin sogar ein "begehbares
Wahlprogramm" aufbauen lassen, eine Art Disneyland für geistig
Anspruchslose.
Der Bayernpartei-Vorsitzende Florian Weber kommentierte: "Ein
weiteres Fernsehduell ist völlig unnötig. Wenn es nicht schon vorher
klar gewesen wäre, dann hätten Union und SPD spätestens mit diesem
Wahlkampf bewiesen, dass sie keine tragfähigen Zukunftsentwürfe
vorlegen können, ihnen jeglicher Mut für die dringend nötigen
Änderungen fehlt. Mit solchen Großparteien, die eigentlich nur mehr
als Karrieresprungbrett "in die Politik" dienen, wird die Demokratie
hierzulande sehr schnell ein strukturelles Problem bekommen."
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Harold Amann, Landespressesprecher
Kontakt: Telefon (Voicebox) und Fax: +49 321 24694313,
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Datum: 13.09.2017 - 12:39 Uhr
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