Westfalen-Blatt: zu Sicherheits-Apps
ID: 1530547
werden, aber obwohl die Begleit-App »WayGuard« den Aufenthaltsort
eines Menschen verrät, ist sie keine Bedrohung der individuellen
Freiheit. Im Gegenteil erleichtert sie es Menschen mit mulmigem
Gefühl, Hilfe zu holen und Kontakt zu Freunden zu halten. Obwohl ein
Versicherungskonzern dadurch Telefonnummern und E-Mail-Adressen
bekommt, sollte man nicht gleich eine Debatte über Datenschutz
beginnen. Bei den Fitness-Armbändern ist sie viel stärker angebracht.
Bei »WayGuard« überwiegt der Nutzen, an dem die Polizei Gütersloh
keinen Zweifel hat, mögliche Bedenken bei weitem. Gleichwohl kann die
App vernünftiges, vorausschauendes Verhalten nicht ersetzen. Abends
nicht allein durch einen Park gehen, dunkle Straßen meiden - das sind
banal klingende, aber sinnvolle Ratschläge. Und wer attackiert wird,
sollte Menschen in der Nähe laut und konkret (»Sie mit der roten
Jacke, helfen Sie mir!«) um Unterstützung bitten. Denn das kann eine
App bei allem unzweifelhaften Nutzen noch nicht.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.09.2017 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1530547
Anzahl Zeichen: 1378
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 441 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: zu Sicherheits-Apps"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: zur FDP ...
Man sollte der Demokratie in Deutschland wünschen, dass die FDP als drittstärkste Kraft in den Bundestag zurückkehrt. Denn dann wäre eines gewiss: Weder Alexander Gauland noch Alice Weidel hätten den Status des Oppositionsführers oder der Oppositionsführerin. Die Vorstellung, dass die AfD
Allg. Zeitung Mainz: Widerlich / Kommentar von Christian Matz zu Alexander Gauland ...
"Man muss nicht über jedes Stöckchen springen, das einem hingehalten wird" - dieser Satz fällt in jeder Redaktionskonferenz bei der Frage, ob man über den neuesten Wahlkampfeklat - oft geht es dabei um die AfD - berichten sollte. So haben wir etwa nur sehr kurz den Abgang der AfD-S
Stuttgarter Zeitung: "Stuttgarter Zeitung" zum Familienreport Kinderarmut ist ein Skandal/Die Politik muss sie mit mehr Elan bekämpfen. ...
Kinderarmut gehört zu den großen Ungerechtigkeiten, weil sie stigmatisiert und oft ein Dauerzustand ist. Sie kann Aufstiegschancen lebenslang bremsen. Etwas mehr Kindergeld für alle hilft da genauso wenig wie höhere Kinderfreibeträge, die eher Gutverdiener entlasten. Wirkungsvoller erschei
neues deutschland: Kommentar zur Familienpolitik: Rostige Schrauben ...
Wer kleine Kinder hat, ist im Beruf - vorübergehend - eingeschränkt, ist nicht so flexibel wie die Kollegen, bisweilen auch gestresster und weniger leistungsfähig. Schlecht für Unternehmen, eigentlich. Und dann appelliert das SPD-geführte Familienministerium an ein Entgegenkommen der Arbeitg




